2. Liga: „Schmutziger Arbeitssieg“ der SV Ried gegen den Innsbruck-Nachwuchs
RIED. Wenn Trainer oder Spieler nach einem Match von einem „schmutzigen Arbeitssieg“ sprechen, mussten die Fans davor trotz des Erfolgs meistens leiden. Genau so war es auch beim 1:0 (1:0) der SV Guntamatic Ried gegen FC Wacker Innsbruck II. von Walter Horn

SVR-Trainer Thomas Weissenböck begann sein Fazit nach dem wenig überzeugenden Sieg, den Darijo Pecirep bereits in der 19. Minute fixierte, mit „Das war die schlech...“, überlegte es sich dann aber und meinte: „Sagen wir, es war ein schmutziger Arbeitssieg.“
„Körperlich nicht auf der Höhe“
Man habe gesehen, dass die letzten zwei Spiele ihren Tribut forderten: „Wir waren körperlich nicht so auf der Höhe, dass wir Druck machen konnten und gut in die Zweikämpfe kamen.“ Da stellt sich die Frage, warum eine Mannschaft, die im September nur fünf Spiele zu absolvieren hatte, körperlich nicht auf der Höhe ist.
Zudem wirkten die Rieder, die mit der selben Startelf wie gegen Wr. Neustadt begannen, oft nicht spritzig, trugen ihre Angriffe zu langsam vor, spielten im Zweifel lieber einen Rückpass und wählten oft die falschen Laufwege – wie jener Spieler, der nach etwa 70 Minuten im Mittelfeld den Ball bekam und dann aber nicht an der Seite, wo viel Platz war, nach vorne ging, sondern sofort in die Mitte zog; direkt auf zwei Gegner zu, gegen die er prompt den Ball verlor.
Starker Zuschauerzuspruch
Es gab aber auch Positives, allem voran die Zuschauer. 3.127 kamen zu diesem Match – die SV Guntamatic Ried ist sowohl zuhause als auch auswärts der größte, wenn nicht der einzige Zuschauermagnet in dieser Liga. Die Fans auf der Westtribüne lieferten wieder einmal 90 Minuten lang Dauersupport im Ultras-Stil.
Drei Spiele ohne Gegentor
Positiv ist auch, dass die SVR seit der peinlichen Niederlage gegen den Austria-Nachwuchs in drei Spielen kein Gegentor mehr bekam.
In der Länderspielpause setzt Weissenböck zunächst auf etwas Erholung und will dann „an ein paar Sachen arbeiten, damit wir auch spielerisch besser werden“.
Nach der Pause in Lafnitz
Nächster Gegner der SVR ist Aufsteiger Lafnitz am 19. Oktober auswärts (www.svried.at).


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