Intensive Suche nach Asylquartieren - 100 Plätze im Bezirk werden kurzfristig gesucht
Ried. Im Bezirk Ried sind derzeit rund 250 Flüchtlinge untergebracht. Davon befinden sich etwa 100 in so genannten Übergangsquartieren, wie z.B. im Schloss Aurolzmünster oder im Internat der HBLW Ried, die nur wenige Wochen oder Monate genutzt werden können.

Es werden daher kurzfristig 100 Plätze benötigt – die Suche danach und die Koordination der Unterbringung ist Aufgabe des Koordinationsteams, das bereits Anfang Juli im Auftrag des Landes OÖ. gebildet wurde. Dabei ist man jedoch auf die Mithilfe der Bevölkerung und der Gemeinden angewiesen, weshalb das Koordinationsteam an jeden Einzelnen appelliert, geeignete Quartiere im Bezirk zu melden. „Die Herausforderung ist enorm, deshalb bauen wir auf die Mithilfe der Bevölkerung“, sagt Bezirkshauptmann Franz Pumberger, „diese Menschen brauchen dringend unsere Hilfe.“In neun von 36 Gemeinden im Bezirk wurden bisher Flüchtlinge aufgenommen, deshalb wird – unabhängig von den jeweiligen Einwohnerzahlen – noch Potenzial für die Unterbringung von Flüchtlingen gesehen.Die Suche konzentriert sich dabei auf Dauerquartiere ab 15-20 Personen, Übergangsquartiere ab 40 Personen, mögliche Standorte für Wohncontainer sowie Folgewohnungen für Asylberechtigte. Aber auch kleinere Wohneinheiten können von Interesse sein.Es eignen sich beispielsweise leer stehende Gebäude, adaptierbare Wirtschaftsgebäude, unbebaute erschlossene Grundstücke etc. Angebotene Unterkünfte werden von den Hilfsorganisationen (bei Vermietung) oder der Grundversorgungsstelle des Landes OÖ. (bei Eigenbetrieb) auf ihre Eignung geprüft und bei positiver Entscheidung – allenfalls nach Durchführung von Adaptierungen – ehest möglich bezogen. ANSPRECHPARTNERINAnsprechpartnerin in der BH Ried ist Heidemarie Schachinger, Tel. 07752/912-68410 oder Mail: heidemarie.schachinger@ooe.gv.at.


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