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Albert Ortig in Ried im ersten Wahlgang wieder gewählt - NEOS im Gemeinderat

Walter Horn, 27.09.2015 19:48

Albert Ortig erhielt im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit und bleibt damit Bürgermeister von Ried. NEOS schafften mit einem Mandat den Sprung in den Gemeinderat.

Albert Ortig: im ersten Wahlgang wieder gewählt
Albert Ortig: im ersten Wahlgang wieder gewählt

Weil in Ried gleich fünf Kandidaten für das Bürgermeisteramt kandidierten, rechneten viele nicht damit, dass sich „Titelverteidiger“ Albert Ortig (ÖVP) schon im ersten Wahldurchgang durchsetzt, sondern rechneten mit einer Stichwahl. Ortig erhielt 2974 Stimmen, was 52,15% entspricht. Auf Platz zwei kam Thomas Dim (FPÖ) mit 1050 Stimmen (18,41%) vor Michael Steffan (SPÖ), der 972 Stimmen (17,04%) erhielt.Max Gramberger (GRÜNE) kam auf 539 Stimmen (9,45%), Günter Kitzmüller (NEOS) auf 168 (2,95%).

Gemeinderat

Hier kam die ÖVP 2287 auf Stimmen und 39,69 Prozent, das sind 15 Mandate - drei weniger als 2009. Gewinner der Wahl und die neue Nummer zwei in der Stadt ist die FPÖ, die mit 1435 Stimmen oder 24,9 Prozent 10 Mandate erhält - drei mehr als 2009.

Die SPÖ erhält 1109 Stimmen oder 19,25 Prozent. Damit verliert  sie ein Mandat und hält jetzt bei 8. Die Grünen bleiben gleich: 705 Stimmen (sechs weniger als 2009) oder 12,24 Prozent (+0,58 Prozentpunkte) sind wie bisher 4 Mandate. NEOS schaffen mit 3,92 Prozent erstmals den Sprung ins Gemeindeparlament und erhalten 1 Mandat.

Stadtrat

Im Stadtrat wandert ein Mandat von der ÖVP zur FPÖ. Neuer Stand: ÖVP 4, FPÖ und SPÖ je 2, FPÖ 2, Grüne 1.

Statements

In einer ersten Reaktion sagte Bürgermeister Ortig zu Tips: „Ich muss mich für ein so überwältigendes Vertrauen bei allen bedanken. Das bedeutet, dass wir morgen Montag schon wieder mit der Arbeit für Ried beginnen können, um den Wettbewerbsvorteil für die Stadt und die Region weiter zu erhalten. Das ist ein klarer Arbeitsauftrag. In Ried wird es eine Zusammenarbeit mit allen politischen Kräften geben. Wir werden alle gemeinsam wieder versuchen im Interesse der Rieder Bevölkerung und der Region zu arbeiten.“

Vizebürgermeister Michael Steffan, SPÖ: „Unser Ziel war die Mandate zu halten. Dieses Ziel haben wir klar verfehlt, auch wenn sich die Verluste im Vergleich zum Land gering halten und wir den zweiten Stadtrat halten konnten. Bürgermeister Albert Ortig kann ich nur gratulieren, dass er sich gegenüber vier Konkurrenten durchgesetzt hat.“

Thomas Dim, FPÖ: „Wir haben den zweiten Platz erreicht und ich bin bei der Bürgermeisterwahl vor Michael Steffan. Das ist für eine Erstkandidatur schon ein Erfolg.“ Wenig überraschend fügte er noch hinzu: „In Summe sind wir sehr zufrieden und die Stimmung ist sehr gut.“

Max Gramberger, Grüne: „Ein fünftes Mandat im Gemeinderat wäre wünschenswert gewesen, aber wir sind ganz zufrieden. Grundsätzlich haben wir im Gemeinderat leichte Zugewinne, aber ein langsames Wachstum ist ganz okay. Wir werden die Zusammenarbeit mit allen Parteien suchen, gleichzeitig in der Partei in der nächsten Zeit mehr Struktur und Linie einbringen, weil wir ein junges und engagiertes Team haben.“

Günter Kitzmüller, NEOS: „Wir sehen das Eregbnis mit einem lachenden Auge, weil wir es in Ried in den Gemeidnerat geschafft haben, und mit einem weinenden, weil es für den Landtag nicht gereicht hat. In Ried sind wir zufrieden, auch wenn unser Ziel zwei Mandate waren. Jetzt werden wir uns einarbeiten und schauen, in welche Ausschüsse wir kommen und was wir dann verändern können.“


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