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RIED. Die FPÖ setzte im Wahlkampf im Innviertel vor allem auf flächendeckende Hausbesuche und Verteilaktionen und führte neben Frühschoppen, Grill- und Weinfesten nur zwei Großveranstaltungen in Andorf und Ried durch.

Unter dem staatstragenden Blick von Parteichef HC Strache stellte Bezirksparteiobmann Landesrat Elmar Podgorschek die Kandidaten Wolfgang Klinger, Corina Gruber und Thomas Dim (v. l.) vor.

Bezirksparteiobmann Landesrat Elmar Podgorschek und Bezirksgeschäftsführer Erhard Weinzinger stellten jetzt den oberösterreichischen Spitzenkandidaten und Kandidaten aus dem Bezirk Ried vor. Nummer eins auf der Landesliste und damit sicher wieder im Nationalrat ist der Bürgermeister von Gaspoltshofen, Wolfgang Klinger (Transportunternehmer und Gastwirt). Behält die FPÖ ihr Grundmandat im Wahlkreis Innviertel, zieht auch der Wahlkreislistenerste Hermann Brückl aus Andorf wieder in den Nationalrat ein.

Thomas Dim hofft auf Spitzenergebnis

Nicht aussichtslos ist die Lage für den Zweiten auf der Wahlkreisliste, den Rieder Vizebürgermeister Thomas Dim. Damit er in den Nationalrat einzieht, müsste die FPÖ ein noch besseres Ergebnis als beim letzten Mal erreichen. Vor vier Jahren kam sie im Wahlkreis Innviertel auf 25,4 Prozent. „28 oder 29 Prozent müssten es schon sein, damit ich über ein Reststimmenmandat auf der Landesliste in den Nationalrat komme“, vermutet er.

Mit der Vizebürgermeisterin von Aurolzmünster, Corina Gruber, auf Platz fünf und Elisabeth Hatzmann aus Peterskirchen hat der Bezirk Ried auch zwei Frauen nominiert. Landesrat Elmar Podgorschek steht „symbolisch“, wie er sagt, auf dem letzten Listenplatz.

Schlanker Staat und Demografie

Spitzenkandidat Klinger will sich mit wirtschaftlichen Themen beschäftigen und den „schlanken Staat“ fördern, macht sich aber auch Sorgen um die demografische Entwicklung: „Wenn wir unsere Kinder nicht selbst bekommen, wird sich unsere Gesellschaft ändern.“


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