Arbeitslosenquote: Rahmenbedingungen nach wie vor gut
RIED. Ende September waren im Bezirk 949 Personen (497 Frauen, 452 Männer) arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Quote von 3,4 Prozent – der niedrigste September-Wert seit Jahren und ein halber Prozentpunkt weniger als vor einem Jahr, als 1.069 Personen arbeitslos waren.

Dazu kommen noch 416 Schulungsteilnehmer – um 29 mehr als vor einem Jahr. Diese deutliche Steigerung belegt laut AMS-Ried-Leiter Klaus Jagereder die nach wie vor aktuelle Bedeutung und Notwendigkeit der Weiterbildung.
Dem stehen mehr als 1.200 offene Stellen gegenüber.
Viele Jahre hat sich im Bezirk Ried die Arbeitslosigkeit so dargestellt, dass sich nach den höchsten Werten im Jänner die Anzahl der Job suchenden Menschen bis Juni monatlich reduziert hat. Nach etwas höheren Zahlen im Juli und August durch Schulabgänger, die sich nach ihrem Schulabschluss arbeitslos meldeten, und saisonale Freistellungen sank die Quote im September leicht, um dann bis zum Höchststand im Winter wieder anzusteigen.
Jagereder: „Die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ermöglichen Schulabgängern einen raschen Berufseinstieg und auch saisonale Freistellungen werden so kurz wie nur möglich vereinbart. Daraus ergibt sich im September eine Arbeitslosenquote von 3,4 Prozent, womit die Werte vom Juni beinahe eingestellt werden konnten.“
In Oberösterreich liegt die Quote bei 4,4 Prozent (Vorjahr 5), in Österreich bei 6,9 (Vorjahr 7,6).


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