Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BEZIRK RIED/SCHÄRDING. „Wachstum ist nicht alles – Groß frisst Klein - ein gut geführter Familienbetrieb mit einer klaren Zielvorstellung und Betriebsentwicklung ist einem Großbetrieb oft überlegen“, sagte der bayerische Unternehmensberater Benno Steiner anlässlich des Informationsabends des Bauernbundes in Dorf an der Pram.

  1 / 3  

Mehr als 200 Bauern folgten der Einladung zum Informationsabend des OÖ. Bauernbundes der Bezirke Ried, Schärding und Grieskirchen. „Es ist nicht entscheidend, ob ein Bauer im Dorf die größte Kuhherde oder die meisten Hektar bewirtschaftet – alleine das Betriebsergebnis und die Lebensqualität am Hof sind entscheidend“, sagte Benno Steiner, der als Referent zum Informationsabend gewonnen werden konnte.

Bauern sind Kultur- und Leistungsträger

Benno Steiner betreut weltweit landwirtschaftliche Betriebe, die Flächen erwerben wollen und in der darauffolgenden Betriebsentwicklung. „Unsere landwirtschaftlichen Familienbetriebe in Österreich oder Bayern können nicht zu Weltmarktpreisen produzieren und brauchen Unterstützung. Unsere Bäuerinnen und Bauern zeichnet aber aus, dass sie Kultur- und Leistungsträger in den Gemeinden sind und den Umweltschutz für unser Land ernst nehmen, der abgegolten werden muss“, so der Unternehmensberater weiter.

Klare Ziele setzen

Wichtig sind klare Ziele eines Familienbetriebes, wo die Hofnachfolger und die Auszügler mit eingebunden werden, womit eine gute Basis für eine positive Betriebsentwicklung gelegt ist. Alle Auswertungen belegen, dass seit 2009 die Landwirte zu wenig verdienen konnten. Viele Betriebe verlieren an Eigenkapital. Die Zahlen belegen aber auch, dass gut ausgebildete Landwirte ein höheres Einkommen erwirtschaften.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden