INTERREG-Programm läuft aus
RIED/BRAUNAU. Durch EU-Förderungen aus dem Programm INTERREG Österreich-Bayern flossen in den letzten Jahren viele Millionen Euro auch ins Innviertel. Wer noch ein Programm im aktuellen Programm für 2014 bis 2020 unterbringen möchte, sollte sich beeilen, empfiehlt Regionalmanagerin Brigitte Dieplinger.

„Die aktuelle EU-Programmperiode endet eigentlich erst am 31. Dezember 2020. Da das Programm fast ausgeschöpft ist, besteht bis 18. September 2019 vermutlich die letzte Möglichkeit, grenzüberschreitende Großprojekte zu beantragen“, erklärt Dieplinger. Im oberösterreichisch-bayerischen Grenzraum werden gerade 13 Projekte mit Unterstützung aus diesem Förderprogramm umgesetzt.
Insbesondere für nachhaltige, strukturelle und grenzüberschreitende Zusammenarbeit werden noch Mittel für neue Projekte zur Verfügung stehen. Dieplinger: „Es ist ratsam, rechtzeitig mit der Projektentwicklung und Planung zu beginnen. Unterstützung dafür und für die Antragstellung sowie Förderabwicklung gibt es beim Regionalmanagement.“
Die grenzüberschreitende Kleinprojekteförderung zielt darauf ab, lokale und regionale Zusammenarbeit über die Grenze hinweg zu unterstützen. Die nächste Einreichfrist endet am 15. April.
INTERREG seit 1995
Das erste INTERREG-Programm für die Region Innviertel gab es ab 1995. In der aktuellen Programmperiode 2014 bis 2020 wurden bisher rund acht Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für elf Projekte, die direkt in Bayern und der Region Innviertel umgesetzt werden, genehmigt.
Inklusive einiger Forschungsprojekte werden derzeit 16 Projekte aus dem oberösterreichisch-bayerischen Raum, die für die Region Innviertel einen Impuls bringen, mit rund 17,5 Millionen Euro von der EU gefördert.
Es gilt als sicher, dass es für 2021 bis 2027 wieder ein INTERREG-Programm für Österreich und Bayern geben wird. In der gesamten EU gibt es rund 60 INTERREG-Programme.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden