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RIED. Von der Stadtentwicklung bis zum Klimaschutz – die Bezirksstadt geht mit innovativen Ansätzen an wichtige Zukunftsthemen heran.

  1 / 2   Der Hauptplatz wird im Sommer unter anderem durch mehrere Open-air-Konzerte belebt. (Foto: Kaufmann)

Schon mehr als 30 neue Betriebe haben sich seit dem Vorjahr im Rieder Stadtzentrum angesiedelt. Kräftig zu dieser positiven Entwicklung beigetragen hat „StadtUp Ried“ – ein völlig neuartiges Innenstadt-Förderprogramm des Stadtmarketings, das inzwischen in ganz Österreich Aufmerksamkeit und Nachahmer gefunden hat.

Jetzt startet das Erfolgsprogramm in seine zweite, nochmals optimierte Runde: Bis 15. Dezember können sich Gründer und bereits aktive Unternehmer mit ihren Business-Ideen bewerben. Auf fünf Preisträger, die daraus ermittelt werden, warten vielfältige Unterstützungsleistungen im Wert von 180.000 Euro (mehr Informationen: www.stadtup-ried.at).

„Neue kreative Geschäftsideen sind immer Ausdruck von Optimismus und zukunftsorientierter Dynamik. Mit StadtUp 2.0 erhält die Wirtschaft in der Rieder Innenstadt den nächsten starken Schub“, betont Bürgermeister Albert Ortig.

Innenstadt statt Speckgürtel

Umdenken ist auch beim Thema Wohnen angesagt, denn die Innenstadt bietet erhebliche Reserven an potenziellem Wohnraum. Diesen zu revitalisieren und zu nutzen, bedeutet eine weitere Belebung im Zentrum und schont gleichzeitig wertvolle, knappe Grünlandressourcen im Umland. Die Stadt Ried setzt sich – auch im Sinne der partnerschaftlichen Stadt-Umland-Kooperation – dafür ein, dass die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden.

Geothermie ist Klimaschutz

Innovation und Umdenken verwirklicht Ried ebenso in anderen Bereichen wie z. B. beim Klimaschutz, zu dem sich der Gemeinderat einstimmig bekennt. Mit der Geothermie war die Stadt schon vor Jahren Vorreiter einer Energieform, die so klimafreundlich und nachhaltig ist wie kaum eine andere.

„Die dritte Heißwasser-Bohrung, die jetzt erfolgreich realisiert wurde, erschließt ein enormes zusätzliches Potenzial an Nahwärme“, berichtet Bürgermeister Ortig. Sie sollte es mittelfristig ermöglichen, die starke Nachfrage noch besser abzudecken und auch weitere Großabnehmer an das ständig wachsende Rieder Geothermie-Netz anzuschließen.


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