Standesämter-Verband soll besseren Service bringen
RIED. Mit Jahresbeginn nimmt der Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband Ried seinen Betrieb auf. In diesem Verband, dessen Mitgliedschaft freiwillig ist, haben sich 30 Gemeinden aus dem Bezirk zusammengeschlossen – lediglich Eberschwang, Hohenzell, Kirchdorf, Lohnsburg, Reichersberg und Taiskirchen sind nicht dabei.

In der Bezirksstadt Ried werden fünf Standesbeamtinnen und -beamte unter der Leitung von Petra Huber in der Bürgerservicestelle tätig sein; zwei dieser Stellen wurden neu geschaffen.
Synergien und Kompetenzen
Weil diese Beamten auf Standesfälle und Staatsbürgerschaftsangelegenheiten spezialisiert sind, soll diese Zusammenarbeit, wie der Rieder Bürgermeister bei der Vorstellung des Verbandes sagte, den Bürgern besseren Service und Kosteneinsparungen bringen: „Alle Hintergrundrecherchen und Vorbereitungen für Standesfälle werden künftig im Verband erledigt.“ Der Zugriff auf die Akten ist aber auch von den Gemeinden aus möglich.
„Durch den Verband können wir Synergien nutzen, ohne Kompetenzen zu verlieren“, sagte Bezirkshauptfrau Yvonne Weidenholzer.
150 Laufmeter Regalfläche
Um die Standesamtsakten aus den Gemeinden unterbringen zu können, mussten in Ried 150 Laufmeter Regalfläche geschaffen werden. Die Bücher sind in einem getrennten, feuersicheren Raum untergebracht.
Hohe Landesförderung
Das Land OÖ steht voll hinter dieser Kooperation und hat das Projekt, bei dem rund 91.000 Euro Umbaukosten anfielen, mit 90 Prozent der Kosten gefördert. Den Rest zahlt die Stadt Ried.


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