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Mobilitätsstudie: Das Auto ist im Innviertel das Verkehrsmittel Nummer eins

Rosina Pixner, 11.02.2020 06:47

INNVIERTEL. Der ÖAMTC führte eine landesweite Umfrage zum Thema Mobilität durch. Die Ergebnisse aus dem Innviertel zeigen vor allem eines: Das Auto ist immer noch das Verkehrsmittel erster Wahl.

Die Innviertler steigen viel öfter ins Auto als in den Bus, wie eine Umfrage zeigt. Foto: ÖAMTC
Die Innviertler steigen viel öfter ins Auto als in den Bus, wie eine Umfrage zeigt. Foto: ÖAMTC

Im Gegensatz zu größeren Städten liegt am Land vieles weit entfernt. Der ÖAMTC führte österreichweit im ländlichen Raum eine Erhebung durch, die zeigt, wie weit wichtige Ziele wie der Arbeitsplatz oder öffentliche Einrichtungen entfernt sind und welche Verkehrsmittel die Menschen nutzen. Die Untersuchung brachte auch für das Innviertel einige Erkenntnisse: So ist am weitesten mit durchschnittlich 17,6 Kilometern der Arbeitsplatz oder die Ausbildungsstätte vom Wohnort entfernt. Zum Hausarzt beträgt die Distanz im Schnitt 5,7 Kilometer, zur nächsten Einkaufsgelegenheit 3,7 Kilometer. „Im Innviertel geht klar hervor, dass das Auto in punkto Verkehrsmittel die Nummer eins ist“, erklärt der Landesdirektor des ÖAMTC Oberösterreich Harald Großauer. Zu Fuß bewältigen immerhin 18 Prozent ihre täglichen Wege, mit dem Rad lediglich drei Prozent.

Öffentlicher Verkehr hat untergeordnete Rolle

Der öffentliche Verkehr spielt mit drei Prozent bei Bus und sechs Prozent bei Bahn in der täglichen Mobilität ebenfalls nur eine untergeordnete Rolle. Nur 46 Prozent der Innviertler sind mit der allgemeinen Sicherheit auf Straßen im Umkreis von 30 Kilometern zu ihrem Wohnort zufrieden, was deutlich unter dem Landesschnitt von 61 Prozent liegt. Auch mit der Breite/Übersichtlichkeit und Sicherheitsausstattung sind sie etwas unzufriedener als der Landesschnitt.51 Prozent der Fußgänger wünschen sich zudem eine bessere Straßenbeleuchtung und 44 Prozent der Befragten klagen über mangelnde Radwege. Mehr als drei Viertel nutzen öffentliche Verkehrsmittel nicht, was hauptsächlich an den schlechten Verbindungen liege.


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