StadtUp Ried 2.0: Stadt Ried fördert wieder fünf innovative Unternehmensideen
RIED. Zum zweiten Mal unterstützt die Stadt Ried mit ihrem Stadtmarketing junge Unternehmerinnen – vier von fünf ausgezeichneten Projekten bei „StadtUp Ried 2.0“ sind „weiblich“.

Die Bekanntmachung der Gewinner wurde nicht auf die Zeit nach Corona verschoben, weil das Stadtmarketing die Gewinner unterstützen will, damit sie im (Spät-)Sommer „wieder frischen Wind in die Rieder Innenstadt bringen werden, den es dann umso mehr braucht“.
Von 30 Interessenten stellten sich elf dem Urteil der Jury. Die folgenden fünf haben sich durchgesetzt.
1 – Haus der Nachhaltigkeit
Der Verein TRAFOS, der nachhaltige Lebensstile im Innviertel fördert (www.nachhaltig-im-innviertel.at), hat Anfang 2020 per Genossenschafts-Modell das Haus Rainerstraße 5 erworben und baut es zu einem Hotspot der Nachhaltigkeit aus. Dort werden sich nicht nur ein bio-faires Café, Co-Working-Plätze und Handelsflächen für regionale Anbieter finden, sondern es wird auch Veranstaltungen geben (Eröffnung Ende 2020).
2 – Hand Made: Nähwerkstatt + Frühstückscafé
Als gelernte Damenkleidermacherin beherrscht Waltraud Murauer ihr Handwerk von der Pike auf. Nun wagt sie den Schritt in ein Cross-over-Konzept am Roßmarkt. Dabei bleibt sie ihrem Fachbereich treu und bietet Nähworkshops, Näh-Unterstützung nach Maß und top ausgestattete Näharbeitsplätze zum Vermieten an. Einen hohen Maßstab legt die Ernährungstrainerin auch an ein vollwertiges Frühstück, alles garantiert „handgemacht“ und echt. Alles kann direkt im Geschäftslokal ein- oder mitgenommen werden. Zur Eröffnung lädt sie am 5. September 2020.
3 – Brautatelier Ried
Im Brautatelier Ried bieten Stephanie Winklhofer-Ranftl und Viktoria Stanek ab Anfang August den künftigen Bräuten exklusive Kleider im Vintage-/Boho- als auch im klassischen Stil auf 200 Quadratmetern Storefläche. Persönliche Beratung in einer gemütlichen Wohnzimmer-Wohlfühl-Atmosphäre, das Eingehen auf individuelle Wünsche und das Erreichen des sogenannten Wow-Moments zeichnen das Konzept des Brautateliers am Standort Weberzeile 6 aus. Die Eröffnung ist für August geplant.
4 – decor&more
Die Eröffnung von decor&more feierte Daniela Zaglmayr bereits im September 2019 in der Bayerhammergasse. Geboten wird eine riesige Auswahl zum Thema Wohnen, Lifestyle, Geschenke und Interieur in stilvoller Wohlfühlatmosphäre. Ausgewählte Stücke von vorwiegend namhaften skandinavischen Herstellern lassen jedes „Dekoherz“ höherschlagen. Das umfangreiche Sortiment kann auch bequem im Webshop unter www.decorandmore-store.at durchstöbert werden.
5 – akinto
Den fünften Platz belegte Anna Wenninger mit ihrem Konzept eines soziokulturellen Lokals „akinto“ (Akzeptanz-Integration-Toleranz). Alleinstellungsmerkmal ist dabei der soziale Zugang durch Akzeptanz, Integration und Toleranz, durch den ab Herbst ein Raum für ehrliche Begegnungen entstehen kann. Gleichzeitig werden Praktikums- und Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung angeboten. Bei der Umsetzung wird auf Regionalität und Umweltschutz Wert gelegt. Durch verschiedenste Veranstaltungen möchte das Lokal akinto auch jungen Künstlern eine Bühne bieten.
Unterstützung
Die Gewinnerprojekte haben nun im Laufe des Jahres 2020 Zeit, die Unterstützung der Netzwerkpartner abzurufen. Darunter finden sich Steuer- und Unternehmensberatung, Werbeagenturleistungen, Versicherungen, ein E-Auto für ein Jahr für den Erstplatzierten und viele weitere Dienstleistungen.


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