Wirtshauspaket: Heimische Wirte kämpfen aufgrund von Corona um ihre Existenz

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Rosina Pixner Rosina Pixner, Tips Redaktion, 29.05.2020 13:00 Uhr

BEZIRK RIED/OÖ. Die Gastronomie und Wirtshäuser sind von der Corona-Krise besonders hart getroffen. Gerade deswegen ist es jetzt wichtig, den heimischen Wirtshäusern einen Besuch abzustatten und beim Wirt vor Ort zu konsumieren. Das von der Regierung beschlossen 500 Millionen Euro Wirtshauspaket soll Wirte zusätzlich unterstützen, um Arbeitsplätze zu sichern.

Der Tourismus ist gerade für den Bezirk Ried von besonderer Bedeutung. Er sichert Arbeitsplätze und damit Wohlstand in der Region. „Mit der Wiedereröffnung der Gastronomiebetriebe wird der Tourismus und das Wirtschaftsleben auch im Bezirk Ried weiter hochgefahren“, betont VP-Bezirksparteiobmann Alfred Frauscher. Wichtig ist aber vor allem auch, sich an die Gesundheitsvorgaben zu halten. „Denn in Oberösterreich wird beides gemacht. Die Gesundheit schützen und die Wirtschaft unterstützen, um Arbeitsplätze zu sichern“, sagt Frauscher. „Die Wiedereröffnung soll den Betrieben einen ordentlichen Schub geben. Zusätzliche Schubkraft soll das Wirtshauspaket der Bundesregierung mit Entlastungen und Unterstützungen in Höhe von 500 Millionen Euro bringen“, erklärt Frauscher weiter. Das Hilfspaket ist nicht nur für die Gastronomie, sondern auch für die heimische Landwirtschaft von großer Bedeutung. Durch einen Besuch beim Wirt und Bauern vor Ort kann die heimische Wirtschaft weiter aktiviert werden.

Umsatzsteuersenkung

Einen Großteil des Hilfspaketes macht die Umsatzsteuersenkung für nichtalkoholische Getränke von 20 auf 10 Prozent vom 1. Juli bis Jahresende 2020 aus. Die Senkung der Umsatzsteuer ist als zusätzliches Einkommen für die Wirte gedacht und wird explizit nicht an die Gäste weitergegeben. Auch eine besondere Begünstigung für die kleineren Dorfwirtshäuser ist in diesem Mix aus Entlastungen und Unterstützung vorgesehen. Weiters ist eine Erhöhung des Mobilitätspauschale von zwei auf sechs Prozent für Gasthäuser in Gemeinden bis 5.000 Einwohner und vier Prozent für Gasthäuser in Gemeinden bis 10.000 Einwohner vorgesehen.

Absetzbarkeit von Geschäftsessen

Die Schaumweinsteuer in Höhe von einem Euro pro Liter wird dauerhaft abgeschafft, die Absetzbarkeit von Geschäftsessen wird von 50 auf 75 Prozent erhöht.

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