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RIED. Das Luftfahrttechnologie-Unternehmen FACC AG will die Kurzarbeit für seine Mitarbeiter bis September verlängern. Von der Coronakrise ist die Luftfahrtbranche besonders hart betroffen. Bei FACC rechnet man nach eigenen Angaben im schlimmsten Fall mit 700 Entlassungen.

Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner (l.) und FACC-CEO Robert Machtlinger (Foto: Land OÖ/Grilnberger)

Durch die Verlängerung der Kurzarbeit würde das Unternehmen Zeit gewinnen, um auf die neue Marktlage zu reagieren. Zudem würden Kündigungen erst nach dem Ende der Kurzarbeit und der Behaltefrist ausgesprochen.

Wie sich der Luftfahrtmarkt entwickle, sei laut FACC-CEO Robert Machtlinger „wesentlich von der internationalen Entwicklung der Reisefreiheit und damit verbunden dem Reiseaufkommen abhängig“.

Zwischen Firmenleitung, Betriebsrat und Gewerkschaft wird derzeit ein Sozialplan verhandelt; nach Informationen der OÖ Nachrichten sollen die Verhandlungen nicht ganz einfach sein.

Unterstützung zugesagt

Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) sagte zu, das Unternehmen nach Kräften zu unterstützen: „Wir werden jetzt die kommenden Monate nutzen und gemeinsam Möglichkeiten ausloten, mit welchen Maßnahmen auf eine mögliche Fortdauer der Luftfahrt-Krise reagiert werden kann. Wir werden seitens des Landes OÖ unseren Innviertler Leitbetrieb FACC und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit allen Kräften unterstützen.“

Eine Zusage, die FACC-CEO Robert Machtlinger natürlich erfreut: „Wir sind uns unserer Verantwortung nicht nur dem eigenen Unternehmen und seinen Beschäftigten, sondern darüber hinaus auch dem Standort OÖ gegenüber bewusst. Daher freuen wir uns, dass das Land OÖ mit uns gemeinsam an einem Strang zieht, um bestmögliche Zukunftslösungen angesichts der aktuellen Situation zu finden.“


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