Johanna Haider folgt Riederin Annemarie Brunner als Landesbäuerin nach
RIED IN DER RIEDMARK/SIERNÍNG. Bei der Versammlung der Bezirksbäuerinnen in Sierning legte heute die Landesbäuerin LAbg. Annemarie Brunner ihre Funktion als Landesbäuerin zurück. Als ihre Nachfolgerin wurde Johanna Haider einstimmig gewählt. Sie wird zukünftig die Interessen der oberösterreichischen Bäuerinnen mit der sie auszeichnenden Tatkraft vertreten.

Als ihre Stellvertreterinnen, die traditionellerweise aus den vier Vierteln Oberösterreichs kommen, wurden Gabriela Stieglmayr (Innviertel), Anita Strassmayr (Hausruckviertel), Ursula Forstner (Traunviertel), Johanna Miesenberger (Mühlviertel) im Amt bestätigt.
Johanna Haider: Bäuerin und engagierte Funktionärin
Johanna Haider kommt aus der Gemeinde Engerwitzdorf im Bezirk Urfahr-Umgebung. Sie bewirtschaftet mit ihrer Familie den „Gratzerhof“. Die 49-Jährige ist verheiratet und Mutter von vier Söhnen. Als langjährige Funktionärin im OÖ Bauernbund und in der OÖVP, ist sie mit der Interessensvertretung bestens vertraut.Sie ist seit 2016 Bezirksbäuerin und Vorsitzende des Bäuerinnenbeirates im Bezirk Urfahr-Umgebung. Außerdem ist Johanna Haider seit 2013 Ortsbäuerin und seit 1997 Gemeinderätin. Seit 2015 ist sie zudem im Gemeindevorstand ihrer Heimatgemeinde Engerwitzdorf aktiv. Ihrer Vorgängerin im Amt der Landesbäuerin, Annemarie Brunner, zollt Johanna Haider große Anerkennung und Dank für die hervorragende Arbeit in allen Bereichen. Die Bäuerinnen bei den Herausforderungen der Zukunft zu unterstützen, mit Mut und Gespür auf die Menschen und auf kommende Trends zugehen, ist auch ihr Bestreben.
Annemarie Brunner erntete Lob und Dank
„Sie hat sich in ihrem Amt als Landesbäuerin stets als Wegbereiterin und Wegbegleiterin für die Zukunft der Bäuerinnen gesehen und dies als Vorbild gelebt“, zollt auch Landesobmann Max Hiegelsberger der scheidenden Landesbäuerin Dank und Anerkennung. Annemarie Brunner aus Ried in der Riedmark war seit 2002 Landesbäuerin von Oberösterreich. Seit 2003 ist sie als Kammerrätin in der OÖ Landwirtschaftskammer und seit Oktober 2003 zudem als Abgeordnete im oberösterreichischen Landtag vertreten. Ihr war es ein besonderes Anliegen, alle Bäuerinnen anzusprechen, ihre Bedürfnisse zu erkennen und sie durch spezielle Angebote zu unterstützen. Die unternehmerischen Kompetenzen der Bäuerinnen als Betriebsführerinnen zu fördern oder aber auch die Arbeit der Bäuerinnen und ihre gesunden Produkte der Gesellschaft begreifbar zu machen, wie beispielsweise beim Weltmilchtag oder beim Tag des Apfels, war ihr stets ein großes Anliegen. Öffentlichkeitsarbeit für gesunde Lebensmittel, aber auch die Kampagne gegen Gewalt in den Medien und die vielen Broschüren zu diesen Themen, waren ihre Leidenschaft.


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