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REICHERSBERG. Die Galerie am Stein von Monika Perzl im Stift Reichersberg zeigt vom 8. Oktober 2021 bis 8. Jänner 2022 eine Ausstellung mit Werken von Günter Brus.

Aus Günter Brus‘ Mappe „Selbstbemalung“ (Foto: L. Hoffenreich)
  1 / 2   Aus Günter Brus‘ Mappe „Selbstbemalung“ (Foto: L. Hoffenreich)

Expression und Körper sind neuralgische Parameter in der österreichischen Nachkriegsavantgarde, die vor allem im Wiener Aktionismus zutage treten.

Günter Brus (geboren 1938) zählt zu den radikalsten Vertretern des Wiener Aktionismus. Er intensivierte den körperlichen Einsatz beim Malen in seiner Aktionsmalerei um 1960, erweiterte in der Folge den Kunstbegriff in Richtung performativer Körperkunst („Selbstbemalung“, „Wiener Spaziergang“ und „Zerreißprobe“).

Brus wandte sich in den 1970er-Jahren der klassischen Zeichnung mit literarischer Qualität zu – „Bilddichtung“ als schwarzromantische andere Seite der Welt.

Die Ausstellung wird am Freitag, 8. Oktober, von 16 bis 20 Uhr eröffnet. Sie ist bis 8. Jänner 2022, Donnerstag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 12 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung zu sehen.


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