Wo die Wüste wieder grün wird
RIED/TUMELTSHAM. Der Trafos-Grünstreifen „Der Waldmacher“ von Volker Schlöndorff am 12. Oktober beleuchtet wieder einmal ein globales Thema. Obmann Max Gramberger meint zum Film: „Wenn Menschen in anderen Kontinenten Zukunftsperspektiven haben, werden sie nicht zu Flüchtlingen. Dies ist der zentrale Ansatz jeglicher Flüchtlingspolitik. ‚Der Waldmacher‘ setzt dazu ein optimistisches Zeichen.“

1981 kommt der Australier Tony Rinaudo als junger Agrarwissenschaftler in den Niger, um die wachsende Ausbreitung der Wüsten und das Elend der Bevölkerung zu bekämpfen. Radikale Rodungen haben das Land veröden lassen und einst fruchtbare Böden ausgelaugt.
Doch Rinaudos Versuche, die Wüste durch das Pflanzen von Bäumen aufzuhalten, scheitern und nahezu alle seine Setzlinge gehen wieder ein. Dann bemerkt er unter dem vermeintlich toten Boden ein gewaltiges Wurzelnetzwerk – eine Entdeckung, die eine beispiellose Begrünungsaktion zur Folge hat und unzähligen Menschen neue Hoffnung schenkt.
In beeindruckenden Bildern lässt Volker Schlöndorff das Publikum daran teilhaben, wie dank der Passion eines Mannes eine ganze Region wieder aufblüht. Tony Rinaudo wurde 2018 für sein Engagement mit dem Alternativen Nobelpreis geehrt.


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