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OBERNBERG. Im Rahmen den Innviertler Biermärz stellt der künstlerische Leiter des Kunsthaus Obernberg, Josef Brescher, seine Tuschezeichnungen unter dem Titel „Kein schöner Land“ aus.

Tuschezeichnung von Josef Brescher (Foto: Brescher)
Tuschezeichnung von Josef Brescher (Foto: Brescher)

Die „Biermärz-Ausstellung“ ist mittlerweile „Kult“ geworden, nicht nur bei den Besuchern, auch bei den ausstellenden Künstlern aus nah und fern. Im Kunsthaus Burg Obernberg - einem der schönsten Ausstellungsräume des Innviertels - präsentiert Josef Brescher dekadente Tuschezeichnungen von gefährdeter Schönheit im Innviertel. Josef Brescher spürt in den vor Ort entstandenen Tuschezeichnungen der Magie früherer Pracht nach, die still und leise verschwindet. Schönheit und Verfall treffen sich nochmals - federführend - am Papier, ehe sich die Natur oder ein Neubau viele der Höfe, Hütten und Häuser allmählich wieder einverleibt.

„Schauen wir also noch einmal hin, wenn sich alte Häuser schlafen legen, zwischen Bäumen und Gras decken sich die handgeschlagenen Ziegel mit warmem Moos zu, Insekten und Pilze nisten sich wohlig ein in den wieder weichen Hölzern. Darunter schläft die alte Bauern-Herrlichkeit als Memento Mori. In unruhigem Traum spielen, Natur, Mensch und Zeit hier ihr altes, grausames Theater namens: Untergang“, so Josef Brescher.

Vernissage

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 3. März, um 19.30 Uhr.

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr; der Eintritt ist frei, am Obernberger Pferdemarkt, am 25. März ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Ausstellungsdauer: bis Sonntag, 2. April


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