Der Brucknerbund Ried feiert 2023 sein 70-jähriges Bestehen
RIED. Vor 70 Jahren, am 18. September 1953, fand das Gründungskonzert des Brucknerbundes Ried statt. Die Wiener Symphoniker spielten – logisch – Werke von Anton Bruckner. Etwa 230 Rieder Sänger aus allen Chören sangen dazu.

Seither veranstaltete der Brucknerbund 181 Konzerte – mit Ausnahme der Corona-Jahre zwei oder drei Konzerte pro Jahr (Frühling und/oder Herbst sowie Weihnachten).
Als am 1. September 1958 die Gründung der 1. Rieder Musikschule erfolgte, übernahm der Brucknerbund die Patronanz, bis sie 1977 von der Stadtgemeinde übernommen wurde und 1978 im Oberösterreichischen Musikschulwerk aufging.
Junge Musiker
Die Nachwuchsförderung liegt in der DNA des Brucknerbundes: Jungen engagierten Musikern gibt er die Chance, das erlernte Instrument im Orchester in die philharmonische Praxis umzusetzen, gemeinsam mit engagierten Musikliebhabern, Musikschullehrern und Studenten. Bei Konzerten unterstützen zusätzlich Profimusiker.
Jungen Solisten aus der Region (wie Johannes Meissl oder Johannes Wilhelm) bietet er erste Auftrittsmöglichkeiten mit einem großen Symphonieorchester.
Häufig und gerne arbeitet der Brucknerbund mit anderen Rieder Kulturinstitutionen zusammen: regelmäßig mit dem Jugendorchester der Landesmusikschule, mit Chören, Ballett oder Tanztheater, 2022 mit dem Rieder Gymnasium (zum 150-Jahr-Jubiläum der Schule), heuer mit dem Hausruck Philharmonie Orchester.
Auch Gunter Waldek, der langjährige Dirigent des Brucknerbundes, feiert heuer seinen 70er. Beim Frühjahrskonzert wurde seine 2. Symphonie „Lied meiner Seele“ uraufgeführt.
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Beim kommenden Herbstkonzert am 12.November wird der 19-jährige Lorenz Baumkirchner (Lehrer Franz Landlinger) ein barockes Trompetenkonzert von Georg Philipp Telemann spielen. Der Schauspieler Friedrich Eidenberger wird Ibsentexte zu Edward Griegs „Peer Gynt Suiten“ sprechen.
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am 18. September 1953
Das Gründungskonzert fand am 18. September 1953 statt. Die Wiener Symphoniker unter dem Dirigenten Volkmar Andräe mit dem 1. Konzertmeister Wolfgang Schneiderhan spielten die 3. Symphonie in d-Moll von Anton Bruckner und sein Te Deum. Die Choreinstudierung aller Rieder Chorvereinigungen (etwa 230 Sänger) besorgte Richard Redl.
Stellvertretend seien einige genannt: Franz Danksagmüller jun. (Orgel),Johannes Meissl und Johannes Wilhelm (Violine), Paul Gulda, Johannes Wilhelm, Paul Cartianu (Klavier), Maria Hauer (Sopran), Reinhard Mayr (Bass), Katharina Geroldinger (Flöte)


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