Autorin und Wirtstochter Karin Peschka liest im KiK
RIED. Die Autorin Karin Peschka liest am 28. November im KiK aus ihrem Roman „Dschomba“.

Ein halbnackter Fremder tanzt im November 1954 zwischen den Gräbern des Eferdinger Pfarrfriedhofs. Dragan Džomba ist auf der Suche. Vor dem Friedhofstor stehen die Bürger – aufgebracht, misstrauisch, neugierig. Nur der Dechant nähert sich dem Serben und gibt ihm Quartier. Dragan spricht nicht viel. Dort, wo es kaum Spuren der Vergangenheit gibt, sucht er aber genau diese. Jahre später, alt geworden, sitzt er im Gasthof am Stammtisch, die zehnjährige Wirtstochter stellt ihm ab und zu ein Bier hin.
Mit „Dschomba“ schreibt sich die 1967 in Eferding als Wirtstochter geborene Karin Peschka das Wissen um die Vergangenheit jenes Ortes, in dem sie aufgewachsen ist, in die eigene Biografie. Sie erzählt vom Leben in einer kleinen Stadt, von Begegnungen, von Lebenswegen und -wendungen, und ein wenig davon, wie es ist, als Wirtstochter aufzuwachsen.


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