Brucknerbund Orchester Ried spielt sein Frühjahrskonzert im Zeichen der „24“
RIED. Wenn das Brucknerbundorchester im Jubiläumsjahr seines Namenspatrons ein Konzert gibt, ist es selbstverständlich, dass auch ein Werk von Anton Bruckner dabei ist. Beim Frühjahrskonzert am 20. April sind aber auch Werke anderer Jubilare mit Bezug zur „24“ zu hören.

Der langjährige Dirigent des Orchesters Gunter Waldek hat ein buntes Programm unter dem Motto „… 24“ zusammengestellt: 2024 wird in Oberösterreich der 200. Geburtstag des großen Symphonikers Anton Bruckner gefeiert. Aber 2024 ist auch ein Jubiläumsjahr des genialen tschechischen Melodikers
Bedrich Smetana (* 1824) und des italienischen Opernkomponisten Giacomo Puccini († 1924). Rund um das „Brucknerjahr“ spielt das Orchester Werke mit Bezug zu den Jahren 1724, 1824 und 1924 – entweder als Geburts- oder Sterbejahr, wegen einer Erstveröffentlichung oder Uraufführung.
Das Programm
Bruckner erklingt gleich zu Beginn, passenderweise seine Ouverture in g-moll.
Es folgt das Klarinettenkonzert Nr. 2 in Es-Dur op. 74 von Carl Maria von Weber, das 1824 erstmals im Druck erschien. Von Georg Friedrich Händel erklingen Ouverture, Sinfonia und Marsch aus seiner 1724 uraufgeführten Oper „Giulio Cesare in Egitto“. Der 1824 geborene bedrich Smetana ist mit zwei kürzeren Kompositionen vertreten.
Giacomo Puccini ist vor 100 Jahre gestorben, von ihm spielt das Brucknerbund Orchester einen Walzer aus „La Boheme“ und die Arie der Lauretta aus „Gianni Scicchi“. Den Abschluss des Konzertes bildet Richard Strauss' Walzer aus dem 1924 uraufgeführten Ballett „Schlagobers“.
Solisten
Unter der Leitung von Gunter Waldek sind als Solisten Eva Maria Schinwald, Sopran, sowie Gregor Hinterreiter, Klarinette, zu hören.


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