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RIED/SCHÄRDING. In den vergangenen zwei Jahren wurden besonders auch Schüler unseres Landes auf eine harte Probe gestellt. Um dennoch ein Schulsystem gewährleisten zu können, in dem niemand benachteiligt und zurückgelassen wird, hat die Union Höherer Schüler einige Forderungen aufgestellt.

Simon Parzer (HTL Andorf) und Karoline Schauer (BafeP Ried) (Foto: Schöberl)
Simon Parzer (HTL Andorf) und Karoline Schauer (BafeP Ried) (Foto: Schöberl)

Darunter fallen Themen wie eine angepasste Matura 2022, sichere Schulen durch Testungen und Impfungen sowie die Einführung des Schulfachs Demokratiebildung. „Die diesjährigen Maturaklassen kämpfen seit zwei Jahren mit Phasen des Distance-Learnings, unterschiedlichen Lernplattformen, abweichenden Unterrichts- und Benotungsprinzipien, einem ausfallenden Präsenzunterricht, Quarantäne, psychischen Belastungen und vielen weiteren besorgniserregenden Auswirkungen. Deshalb sehen wir es als notwendigen Schritt an, auch im heurigen Jahr für faire Anpassungen – in Form einer Möglichkeit zum freiwilligen Antritt – bei der mündlichen Matura zu sorgen. Es braucht jetzt frühzeitige Planungssicherheit für unsere Schüler in Abschlussklassen. Außerdem müssen Ersatztermine bei Quarantäne oder Krankheit gewährleistet sein und die Prüfungszeit um eine Stunde verlängert werden“, so die heurige Geschäftsführerin der UHS-Ortsgruppe Schärding-Ried-Grieskirchen Karoline Schauer. Das vergangene Jahr hat klar gezeigt, wie schnell sich Fake News verbreiten und wie wichtig es daher ist, solche zu erkennen. Deshalb braucht es bereits in der Schule Aufklärung zu diesen Thematiken. In dieselbe Kerbe einer qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Unterrichtsattraktivierung schlagen auch die Förderung des kritischen Denkens und die Einführung des neuen Unterrichtsfaches Demokratiebildung.


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