Zwickl-Pub in Altheim ist überlegener Sympathicus-Landessieger 2022
LINZ/OÖ. Mit 183.501 Stimmen durfte sich das Zwickl-Pub aus dem Bezirk Braunau als uneinholbarer Sieger bei der Wahl zum beliebtesten Gastronomen des Landes bei der Landessiegerehrung im ORF-Landesstudio in Linz feiern lassen.

Die diesjährige Sympathicus-Wahl zeigte eindrucksvoll, dass das Miteinander in Oberösterreich trotz Pandemie nicht verloren gegangen ist. Knapp 1,285 Millionen Stimmen wurden abgegeben, davon rund 993.500 im Landesfinale.
Die Gastronomie hat zwei harte Jahre hinter sich, umso lauter wurde bei der Sympathicus-Landessiegerehrung gefeiert. 16 Bezirkssieger gingen aus der Bezirkswahl hervor, die besten zehn wurden zum Finale nach Linz geladen, um gemeinsam den Platzierungen entgegen zu fiebern. Wie groß der Zusammenhalt auch unter den Wirten ist, zeigte sich am tosenden Applaus für jeden einzelnen.
Klarer Sieg
Der Sieger wurde als Letzter auf die Bühne gebeten: Mit 183.501 Stimmen und einem Vorsprung von knapp 60.000 Stimmen auf den Zweitplatzierten durfte sich Franz Daxberger vom Zwickl-Pub in Altheim den Titel „Sympathicus 2022“ abholen. Nebst Urkunde und Pokal gab es noch 2.000 Euro und 150 Liter Zipferbier. Für den Altheimer Wirt ist der Landessieg „das schönste Abschiedsgeschenk überhaupt“, bevor er sich in den verdienten Unruhestand verabschiedet.
Platz zwei ging mit 124.395 Stimmen an Ediths Pub in Pregarten (Bezirk Freistadt). Mit 114.999 Stimmen durfte der Auracherhof aus Aurach am Hongar (Bezirk Vöcklabruck) über Platz drei und 500 Euro jubeln.
„Darüber kann man nur glücklich sein“
Nicht nur für den Sympathicus-Landessieger war es ein Abschiedsgeschenk, auch für Initiator, Tips-Geschäftsführer und -Chefredakteur Josef Gruber war die 16. Sympathicus-Auflage die letzte: „Als mir 2006 die Idee kam, wäre es mir in den kühnsten Träumen nicht eingefallen, dass es den Sympathicus einmal in dieser Größenordnung geben wird. Am allermeisten freut es mich aber, wenn ich dann höre, dass die Aktion die Gemeinschaft noch mehr zusammen geschweißt hat. Darüber kann man nur glücklich sein.“
Über die gewaltige Summe an abgegebenen Stimmen staunte auch Ehrengast Landeshauptmann Thomas Stelzer: „Wir können unsere Kultur gar nicht ohne Wirte, ohne Gastronomie definieren. Wir haben es besonders gemerkt in den Phasen, wo es nicht sein durfte. Deshalb ist es gerade in dieser Wiederauf-erstehungsphase so wichtig, die Bedeutung der Gastronomie für unser Land hervorzuheben.“


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