Künstlerinnen zu Gast im Innviertel
ST. MARIENKIRCHEN/H., RIED. Das Projekt Wirbelfeld lud drei Künstlerinnen und einen Künstler dazu ein, ihren Schaffens- und Lebensort für vier Monate ins Innviertel zu verlegen.

Im Rahmen dieser Kunstresidenzen arbeiten sie vor Ort in drei Partnergemeinden (St. Marienkirchen am Hausruck, Sigharting, Aspach) im Austausch mit lokalen Kunst- und Kulturschaffenden und Vereinen.
Berliner Fotografin
Seit Anfang April lebt und arbeitet die Dokumentarfotografin und Künstlerin Maidje Meergans, ursprünglich aus Berlin, in St. Marienkirchen. Sie ist vor allem dokumentarfotografisch unterwegs und porträtiert die Jugend im Innviertel. Dafür war sie schon auf allerlei Feuerwehr- und Musikfesten und hat die Ministranten der Wirbelfeldgemeinde St. Marienkirchen abgelichtet. Derzeit arbeitet sie mit dem Team von Streetwork Ried zusammen.
Durch das Projekt Wirbelfeld will sie die Kunst- und Kulturszene im Innviertel kennenlernen, vernetzt sich mit lokalen Künstlern und Kulturschaffenden, lernt von ihnen und bringt dabei selbst neue Blickwinkel und künstlerische Praktiken in die Region ein.
Foto-Workshop
Im Rahmen des Rieder Sommerferienpasses bietet Maidje Meergans am 11. und 12. Juli in Ried einen Fotoworkshop unter dem Motto „Meine erste Fotoserie, mit dem Handy fotografiert“ für Jugendliche ab 13 Jahren an (Informationen und Anmeldung ab 1. Juli 2022 online unter: www.rieder-ferienpass.at).
Projekt Wirbelfeld
Hinter dem Projekt steht der Verein Leischn von Magdalena Hubauer und Katharina Spanlang. Die Projektleiterinnen sind selbst im Inn- beziehungsweise Hausruckviertel aufgewachsen. In ihren künstlerisch-kuratorischen Projekten setzen sie sich seit zwei Jahren mit unterschiedlichen Perspektiven auf den ländlichen Raum auseinander.


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