Kinder im Säuglingsheim Temesvar brauchen immer noch Hilfe
RIED/PEUERBACH. Seit nunmehr 32 Jahren setzt sich der „Verein zur Unterstützung rumänischer Säuglingsheime – Ried i. I. hilft Rumänien“ für Kinder in Temesvar ein.

Der Verein konzentriert sich auf die Dystrophie von Temesvar, eine Mischform zwischen Säuglingsheim und Krankenhaus für mangelernährte Kleinkinder. Dank der Spenden aus Oberösterreich und dem beherzten Einsatz der Mitglieder gilt das Heim heute als Vorzeigeprojekt für rumänische Verhältnisse, ist aber nach wie vor dringend auf Spenden angewiesen. Der Rieder Verein ist der einzig verbliebene Unterstützer dieses humanitären Projekts.
„Vom krisengeschüttelten Staat ist nichts zu erwarten“, sagt Vereinsobfrau Anneliese Hois. Rumänien war weltweit eines der am schlimmsten von Corona betroffenen Länder und beherbergt derzeit mehr als 1,5 Millionen Flüchtlinge aus der Ukraine.
Hois und der ehemalige Peuerbacher Volksschuldirektor Josef Bauer konnten Ende April wieder Spenden vor Ort und persönlich übergeben. Wegen Corona war das zwei Jahre lang nicht möglich gewesen – und auch heuer mussten persönliche Kontakte wegen etlicher Hepatitis-Fälle und Corona-Schutzmaßnahmen auf das Nötigste beschränkt werden. Eine zweite, vom Pflegepersonal schon dringend herbeigesehnte, Hilfsfahrt ist für Mitte November geplant.


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