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HOHENZELL. Die Sportunion Hohenzell ist in Jubiläumsstimmung: Ihr traditioneller Fasching findet seit 50 Jahren statt. Heuer gibt es vom 3. bis 5. Februar vier Aufführungen.

„Das Jagdgericht“, eine Szene aus dem Fasching 2022 (Foto: Sportunion Hohenzell)
„Das Jagdgericht“, eine Szene aus dem Fasching 2022 (Foto: Sportunion Hohenzell)

In dem halben Jahrhundert fiel die Veranstaltung nur einmal aus, 2021 wegen Corona.

Die Anfänge waren noch verhältnismäßig bescheiden. Am 16. Februar 1973 präsentierten ein paar Männer aus der Turnerriege (Franz und Josef Wöllinger, Max Brandl und Josef Kettl) beim Kirchenwirt erstmals eine Faschingsgaudi für die Turner und Turnerinnen. Bereits im vierten Jahr übersiedelte die Veranstaltung wegen des großen Andrangs in die Mehrzweckhalle, wo sie im Laufe der Jahre zu einer dreitägigen Aufführungsserie anwuchs.

Hoppalas und Mißgeschicke

Die Grundidee, nämlich mit frechen und witzigen Einaktern, Wortwitz und Gesang die größeren und kleineren Hoppalas der Hohenzeller Bevölkerung darzustellen, blieb bis heute gleich.

Obmann Karl Wöllinger: „Durch die sehr gute altersmäßige Durchmischung und durch den Ideenreichtum der Akteure wird unser Fasching weiterhin ein fixer Bestandteil des Hohenzeller Kulturlebens bleiben.“ Weil die Sketche bei aller Lokalbezogenheit durchaus allgemeingültig aufbereitet werden, sind die Aufführungen auch für Nicht-Hohenzeller höchst unterhaltsam.

Vier Aufführungen

Die vier 2023er-Aufführungen stehen unter dem Motto „Oft host a Pech!“. Die geschilderten Begebenheiten haben Titel wie „Pfui statt Hui“, „Nachts im Museum“ oder „Hohenzell heute“.

Hohenzeller Fasching in der Mehrzweckhalle:
Fr, 3. Februar, 20 Uhr
Sa, 4. Februar, 20 Uhr
So, 5. Februar, 13.30 und 20 Uhr
Vorverkauf (zwölf Euro):
nur in der Bäckerei Engertsberger (ab Samstag, 21. Jänner, 7.30 Uhr, Einlass: ab 4 Uhr)
Kinderfasching:
So, 19. Februar, 14 Uhr

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