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RIED. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist eine voll funktionierende Fahrzeugbeleuchtung unentbehrlich. Denn defekte Lichter können schnell zum Sicherheitsrisiko werden. Für Lenker in Ried gab es jetzt bei einer gemeinsamen Aktion von ÖAMTC und Polizei keine Strafen, sondern einen kostenlosen Lämpchen-Tausch.

Robert Schmidsberger, Leiter des ÖAMTC Stützpunktes Ried. (Foto: ÖAMTC)
Robert Schmidsberger, Leiter des ÖAMTC Stützpunktes Ried. (Foto: ÖAMTC)

Wer im Dunkeln oder in der Dämmerung mit nicht ausreichender Beleuchtung unterwegs ist, gefährdet sich und andere Verkehrsteilnehmer. „Die Beleuchtung eines Autos erfüllt gleich mehrere wichtige Aufgaben: Die Lichter vorne dienen dazu, die Straße gleichmäßig auszuleuchten, ohne Entgegenkommende zu blenden. Die Rücklichter sichern das Fahrzeug von hinten ab. Funktionierende Blinker sind wichtig, um anderen Verkehrsteilnehmern Abbiegevorgänge zu signalisieren. Funktioniert nur ein Rücklicht oder Scheinwerfer, kann das dazu führen, dass die Breite des entgegenkommenden oder vorausfahrenden Fahrzeugs falsch eingeschätzt wird“, erklärt Robert Schmidsberger, Leiter des ÖAMTC Stützpunktes Ried.

Licht statt Strafe für zehn Fahrzeuglenker

Polizeibeamte haben daher auch heuer wieder in einer gemeinsamen Aktion mit dem Mobilitätsclub Fahrzeuge mit unzureichender Beleuchtung aus dem Verkehr gezogen. Für die Fahrzeughalter aber eine positive Überraschung: Statt Abmahnung oder Strafzettel tauschten die „Gelben Engel“ des ÖAMTC die defekten Lämpchen kostenlos aus. Die Lenker konnten nach nur wenigen Minuten ihre Fahrt mit einer voll funktionsfähigen Beleuchtung fortsetzen. War das zu zeitaufwendig, gab es einen Gutschein für einen Austausch am nächsten Tag an einem ÖAMTC-Stützpunkt.

Aktion macht Straßen sicherer

Auch die Polizei zieht ein positives Resümee. „Die Aktion schafft wieder mehr Bewusstsein für das Thema Sichtbarkeit, denn die schlechten Sichtverhältnisse bei Nebel und in der Dämmerung bzw. Dunkelheit erhöhen das Unfallrisiko. Wenn wir auch nur eine gefährliche Situation dadurch vermieden haben, ist die Aktion ein voller Erfolg“, sagt Thomas Hasenleitner, Verkehrsreferent der Polizei Ried.


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