Bezirksjägertag: „Die Jagd steht vor großen Herausforderungen“
RIED. Im voll besetzten Keine-Sorgen-Saal der Rieder Messe fand am 10. Februar der Bezirksjägertag statt.

Bezirksjägermeister Rudolf Wagner präsentierte seinen Zuhörern einen sehr detaillierten Tätigkeitsbericht mit vielen positiven Zahlen und Entwicklungen. Die Abschusspläne wurden zu über hundert Prozent erfüllt. Einen leichten Rückgang gab es lediglich beim Niederwild (Hase und Fasan).
Landesjägermeister Herbert Sieghartsleitner sagte, dass die Jagd auch wegen dem Klimawandel vor großen Herausforderungen stehe. Er hob in seinem Referat die fast einhellige Zustimmung zum neuen Jagdgesetz hervor und betonte, dass es nicht nur um menschliche und wirtschaftliche Ansprüche ginge, sondern auch um die Ansprüche der Wildtiere, die auch in Zukunft einen auf Lebens-, Nutzungs- und Ruheraum haben müssen. Die Jagd müsse den Spagat zwischen Moderne und Tradition schaffen und dürfe nie zur Dienstleistung werden.
Gegenüber übermäßigem Gebrauch neuer Technik zeigte er sich eher skeptisch, meinte aber, dass er den Jägern vertraue, dass sie mit dieser Verantwortung umgehen können: „Nicht alles, was möglich ist, ist gut für uns!“
Landeshauptmann Thomas Stelzer bezeichnete die Jagd als „Träger der Kultur“ und dankte den Jäger dafür, dass sie viel Verantwortung übernähmen.


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