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61 Feuerwehrkräfte aus dem Rieder Bezirk als Feuerwehr-Maschinisten und Zillenfahrer ausgebildet

Rosina Pixner, 25.04.2024 10:58

BEZIRK RIED. Stolze 61 Feuerwehrkräfte aus dem Bezirk Ried dürfen sich nach zwei intensiven Ausbildungs-Wochenenden nun Feuerwehr-Maschinisten und Zillenfahrer nennen. Neben einem umfassenden Theorieteil bzw. der Knotenkunde im Wasserdienst, stand die Ausbildung ganz im Zeichen der Praxis.

Ausbildungspower in Eberschwang und Reichersberg (Foto: BFKDO Ried)
  1 / 5   Ausbildungspower in Eberschwang und Reichersberg (Foto: BFKDO Ried)

„Gerade bei einem Brandeinsatz entscheiden oft wenige Sekunden. Der Maschinist stellt die Wasserversorgung sicher und ist somit die Lebensversicherung eines jeden Atemschutzträgers im Innenangriff“, so Lehrgangsleiter Stefan Kroiß, und streicht damit die Wichtigkeit des Maschinisten im Feuerwehreinsatz hervor. Neben der richtigen Bedienung der Tragkraftspritze standen aber auch alle kraftstoffbetriebenen und elektrischen Feuerwehrgeräte – vom Notstromaggregat bis hin zum Scheinwerfer – im Mittelpunkt. Höhepunkt für die 47 Teilnehmer war am letzten Ausbildungstag der Aufbau einer mehreren kilometerlangen Relaisleitung im Gemeindegebiet von Eberschwang, wo man sich zu 100 Prozent auf den jeweiligen Vordermann verlassen muss.

Zillenfahren erfordert Geschick und Kraft

Die Feuerwehrzille hingegen ist ein wichtiges Arbeits- und Rettungsmittel im Katastrophenschutz, das insbesondere bei Hochwässern zum Transport von Gütern und Personen zum Einsatz kommt. Das Fahren und Manövrieren der Zille, vor allem in schnell fließenden Gewässern, will aber gelernt sein. Die 14 Feuerwehrkameraden erlernten dabei neben den theoretischen Grundlagen und verschiedenen Knoten vor allem den praktischen Umgang mit der Zille. Mit Ruder und Schubstange ausgerüstet galt es, den Inn stromauf- und abwärts zu fahren und auch zu überqueren. „Auch wenn das Zillenfahren anfangs einiges an Geschick, Kraft und manchmal auch Nerven erfordert, profitierten die Teilnehmer von den Ratschlägen und Vorführungen der erfahrenen Ausbilder“, so Johannes Niederleuthner, Ausbildungsleiter und Fachbeauftragter für den Wasserdienst.


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