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OBERNBERG. Bei der 61. Jahn-Wanderung des ÖTB Oberösterreich war der TSV Obernberg 1885 stark vertreten – und das mit großem Erfolg. Zehn Turner machten sich gemeinsam auf den rund 60 Kilometer langen Weg, der sie in drei Tagen von Obernberg bis nach Rutzenham-Mühlparz führte.

Die Gruppe aus Obernberg wanderte in drei Tagen insgesamt rund 60 Kilometer (Foto: privat)
Die Gruppe aus Obernberg wanderte in drei Tagen insgesamt rund 60 Kilometer (Foto: privat)

Die Jahn-Wanderung verbindet sportliche Leistung mit Gemeinschaftserlebnis: Gemeinsam unterwegs zu sein, Land und Leute kennenzulernen, unbekannte, aber schöne Ecken der Heimat entdecken, abends gesellig beisammenzusitzen und den Geist der Kameradschaft pflegen – all das prägt den besonderen Charakter dieser Veranstaltung. Die gewählte Route von Obernberg über Greifing nach St. Martin, Ried und Hohenzell und schließlich weiter über Geboltskirchen nach Ottnang und weiter bis Rutzenham war abwechslungsreich. Sonnige Etappen wechselten sich mit schattigen, aber fordernden Wegabschnitten ab, als es galt, den Hausruckkamm zu queren. Ungeplante Umwege gehören da manchmal dazu, trüben in der Situation gelegentlich etwas die Stimmung, zählen aber schon am nächsten Tag zu den heiter erzählten Begleiterscheinungen.

Ein sportlicher Höhepunkt folgte in Rutzenham beim traditionellen Jahn-Dreikampf, bestehend aus Standweitsprung, Steinstoß und 100m-Lauf. Mit viel Einsatz und Wettkampfeifer stellten sich die Obernberger der Herausforderung – und das mit beachtlichem Erfolg: Mit Guido Reinermann, Gerald Rammerstorfer und Sven Schiszler konnten gleich drei Turner des TSV Obernberg einen ersten Platz in ihrer Altersklasse erringen und so die Heimreise mit Goldmedaillen im Gepäck antreten.

Konrad Schachinger, gemeinsam mit seinem Sohn Raffael von der Wanderbegeisterung angesteckt, meinte resümierend: „Raffael und ich waren zum ersten Mal dabei, und ich muss sagen, es war eine streckenweise anstrengende, aber unterm Strich überaus positive und schöne Erfahrung, die bleibende Eindrücke hinterlassen hat. Es war einfach klasse!“


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