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RIED. Die Mitarbeiter des ÖAMTC-Stützpunktes in Ried/Tumeltsham konnten sich auch 2025 nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen. Die Techniker der Pannenhilfe wurden zu 6.632 Einsätzen gerufen, zusätzlich mussten 4.191 Fahrzeuge abgeschleppt werden. 

  1 / 2   Starthilfe wegen schwacher, leerer oder defekter Batterien war auch 2025 der häufigste Einsatzgrund für den ÖAMTC. (Foto: ÖAMTC)

Damit blieben die Einsatzzahlen auf hohem Niveau. Neben den mehr als 10.000 Einsätzen auf der Straße wurden 9.007 Pannen unterschiedlichen Ausmaßes direkt am Stützpunkt behoben, beispielsweise bei „Klassikern“ wie aufleuchtenden Kontrolllampen oder ungewöhnlichen Geräuschen.

Den neu eröffneten Stützpunkt suchten 2025 mehr Mitglieder denn je auf. Das Team verzeichnete 48.784 persönliche Kundenkontakte, etwa für technische Überprüfungen, Beratungen oder Serviceleistungen – ein Höchststand für den ÖAMTC Ried.

Hochsaison für Pannenhilfe

Besonders oft wurde der Pannennotruf des Mobilitätsclubs in den Wintermonaten gewählt. Im Jänner 2025 verzeichnete der ÖAMTC in ganz Oberösterreich 9.784 Einsätze, Rekordmonat war der November mit 9.961 Einsätzen. In der Hauptreisezeit im Sommer war das Einsatzniveau traditionell hoch: Von Juni bis August wurden die „Gelben Engel“ in Oberösterreich zu durchschnittlich rund 9.270 Einsätzen pro Monat gerufen. „Grund für diese Spitzen sind vor allem tiefe Temperaturen im Winter sowie der erhöhte Reise- und Ausflugsverkehr in den Ferienmonaten“, erklärt Florian Fesel, der Leiter des ÖAMTC-Stützpunktes Ried.

Batterie auch bei E-Autos Pannengrund Nummer 1

Der häufigste Grund für einen Einsatz blieb auch 2025 die Autobatterie. Rund ein Drittel aller Einsätze ging darauf zurück.

„Viele Autofahrer merken erst im Ernstfall, dass die Batterie am Ende ist. Gerade im Winter reicht oft eine kalte Nacht und das Auto springt nicht mehr an. Wer vorwiegend Kurzstrecken fährt, sollte regelmäßig längere Fahrten einplanen, um die Batterie vollständig zu laden“, rät Fesel.

Übrigens benötigen auch Elektroautos Starthilfe, wenn die 12-Volt-Batterie – die unter anderem für das Aktivieren der Hochvoltbatterie benötigt wird – nahezu oder vollständig entladen ist.

An zweiter Stelle lagen Probleme mit dem Motor, an dritter Stelle der häufigsten Einsatzgründe stehen die Reifen. In rund fünf Prozent der Fälle rückte die Pannenhilfe aus, weil Fahrzeuge versehentlich versperrt wurden oder Schlüsselprobleme auftraten.

Bilanz in Oberösterreich

Der ÖAMTC Oberösterreich verzeichnete im vergangenen Jahr 109.242 mobile Pannenhilfen, 39.585 Abschleppungen, 132.554 stationäre Pannenhilfen sowie 756.203 persönliche Kontakte.


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