Radfahrkurs ermöglicht Frauen Mobilität und soziale Teilhabe
RIED. Mit dem Projekt „Rieder Radheldinnen“ erhielten Frauen nun bereits zum zweiten Mal die Chance, Radfahren in einem sicheren und geschützten Rahmen zu erlernen. Jetzt ging der zweite Kurszyklus erfolgreich zu Ende: Alle Teilnehmerinnen haben das Radfahren gelernt.

Im Sprachcafé des Proges Frauengesundheitszentrums fRIEDa treffen sich regelmäßig Frauen aus unterschiedlichen Kulturen. Dabei zeigte sich: Einige von ihnen hatten bisher nie die Möglichkeit, Radfahren zu lernen – obwohl es im Alltag Selbstständigkeit, Mobilität und soziale Integration deutlich erleichtert.
Neben der Fahrtechnik wurden auch Verkehrsregeln und Sicherheitsaspekte vermittelt. Zum Einsatz kamen unter anderem wiederaufbereitete Fahrräder von Revital der Volkshilfe.
Weiterer Kurs geplant
Besonders erfreulich: Die Teilnehmerinnen möchten weiter üben, das Rad künftig im Alltag nutzen und andere Frauen ermutigen. Für 2027 ist ein weiterer und letzter Kurszyklus geplant.
„Dieses Projekt verbindet Frauen, stärkt sie im Alltag und macht Mobilität zugänglicher. Genau dafür setzen wir uns als Soroptimistinnen ein“, betont Angela Stoffner, Präsidentin des Clubs Soroptimistinnen Ried-Innviertel.
„Das Projekt zeigt, dass die Mobilitätswende auch soziale Teilhabe bedeutet. Klimafreundliche Mobilität muss für möglichst viele Menschen zugänglich sein“, sagt Bürgermeister Bernhard Zwielehner, Vorstandsmitglied des Vereins der KEM Inn-Hausruck.
Getragen wird das Projekt von der Klima- und Energie-Modellregion (KEM) Inn-Hausruck und den Soroptimistinnen. Gefördert wird es vom Frauenreferat des Landes und durch Spenden. Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit fRIEDa und dem Klimabündnis Oberösterreich.


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