Rieder und Braunauer Gemeinden testeten E-Kommunalfahrzeuge
BEZIRK RIED/BRAUNAU. Welche elektrischen Arbeitsfahrzeuge bewähren sich im täglichen Einsatz am Bauhof? Wo liegen die Vorteile, wo die Grenzen? Und welche Entwicklungen sind bei kommunalen Nutzfahrzeugen in den kommenden Jahren zu erwarten? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das „Praxis- und Vernetzungstreffen E-Kommunalfahrzeuge“, das am Bauhof der Stadt Ried stattfand.

Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam von den vier KEM-Regionen Klimazukunft Mattigtal, Klimazukunft Oberinnviertel, Inn-Hausruck und Inn-Kobernaußerwald in Kooperation mit der Stadt Ried und regionalen Partnern. Fachpersonen aus den KEM-Gemeinden der Bezirke Braunau und Ried nutzten die Gelegenheit, sich direkt aus der Praxis über elektrische Kommunalfahrzeuge zu informieren und Erfahrungen auszutauschen.
Fahrzeuge im praktischen Einsatz
Im Mittelpunkt stand der konkrete Blick auf den kommunalen Alltag. Die Stadt Ried sowie die Stadt Braunau präsentierten bereits im Einsatz befindliche Elektrofahrzeuge, darunter einen E-Kastenwagen, ein Kipper-Pritschenfahrzeug sowie ein elektrisches Gieß- und Transportfahrzeug. Damit konnten die Teilnehmer:innen direkt vor Ort sehen, für welche Aufgaben elektrische Antriebe bereits heute eingesetzt werden können.
Ergänzend stellte Toyota Gadermayr weitere Modelle und Einsatzmöglichkeiten vor. Der Spezialist für elektrische Nutzfahrzeuge Adolf Seifried gab Einblicke in technische Entwicklungen, Reichweiten, Ladeinfrastruktur und die Frage, für welche kommunalen Anwendungen Elektrofahrzeuge besonders geeignet sind.
„Wenn eine Gemeinde bereits Erfahrungen mit einem E-Fahrzeug gesammelt hat, können andere Gemeinden davon unmittelbar profitieren. Genau diesen Austausch wollten wir mit dem Treffen fördern. Gleichzeitig geht es darum, die regionale Wertschöpfung zu stärken und heimische Betriebe, Händler- und Dienstleister bei der Entwicklung und Umsetzung klimafreundlicher Lösungen einzubinden“, so Gerhard Wipplinger, Obmann der KEMs Inn-Hausruck und Inn-Kobernaußerwald.








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