Führungswechsel bei den Rieder Goldhaubenfrauen
RIED. Nach mehr als elf Jahren an der Spitze der Goldhaubengruppen im Bezirk Ried übergab Monika Berger ihr Amt an Inge Binder aus Neuhofen.

Bei der Herbsttagung wurde die neue Bezirksobfrau einstimmig gewählt. Gleichzeitig blickten die Goldhaubenfrauen auf eine ereignisreiche Zeit voller Gemeinschaft, Brauchtumspflege und sozialem Engagement zurück.
Beeindruckende Bilanz
Mit einem bewegenden Rückblick auf ihre Amtszeit und einem musikalischen Ständchen zweier Obfrauen wurde Monika Berger feierlich verabschiedet. Als besondere Anerkennung für ihren langjährigen Einsatz erhielt sie den Titel „Ehrenbezirksobfrau“.In ihrer Amtszeit konnten zahlreiche Projekte verwirklicht werden. Während der Corona-Pandemie nähten die Goldhaubenfrauen rund 4.000 Schutzmasken für das Rote Kreuz, Pflegeheime, Gemeinden und die Landesorganisation. Auch 244 selbst genähte Demenzpuppen für das Krankenhaus Ried zählen zu den besonderen Initiativen.Zu den gesellschaftlichen Höhepunkten gehörten das 40-Jahr-Jubiläum der Bezirksorganisation mit 500 Gästen, eine Trachtenvorstellung im Irghof sowie ein gemeinsamer Besuch des Münchner Oktoberfestes.
29 Gruppen im Bezirk Ried
Besonders bemerkenswert ist die soziale Bilanz: Rund 400.000 Euro erwirtschafteten die Gruppen vor allem durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen. Das Geld kam Pfarren sowie sozialen und karitativen Einrichtungen zugute. Derzeit engagieren sich rund 900 Mitglieder in 29 Goldhaubengruppen im Bezirk Ried.
Die neue Bezirksobfrau möchte den eingeschlagenen Weg fortsetzen und zugleich neue Akzente setzen. „Gemeinschaft leben, Altes bewahren, Neues wagen und mit Liebe geben“ soll auch künftig der Leitspruch der Goldhaubenfrauen bleiben.








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