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BEZIRK. Die in Dänemark gestartete App „Too Good To Go“ und ihre Partnerbetriebe haben der Lebensmittelverschwendung in 14 Ländern Europas und in den USA den Kampf angesagt. Auch im Innviertel beteiligen sich seit kurzem einige Betriebe an der nachhaltigen Bewegung.

Über die App „Too Good To Go“ kann man bei den Partnerbetrieben Überraschungssackerl zum günstigen Preis reservieren. Foto: Too Good To Go

Wichtige Partner von „Too Good To Go“ sind Hotels, Supermärkte, Restaurants, Bäckereien und Geschäfte.

So funktioniert die App

Die App funktioniert so: Kunden (die sogenannten Waste Warriors) können sich kostenlos registrieren und bei den Partnerbetrieben mit Lebensmitteln gefüllte „Überraschungssackerl“ (Magic Bags) reservieren. Diese sind nach Erhalt einer Bestätigung zur Mittagszeit oder innerhalb einer gewissen Frist vor Ladenschluss abzuholen. Sollte beim Partnerbetrieb doch nichts übrigbleiben, kann er die Ware stornieren. Der Kunde erhält darauf eine Mitteilung und bekommt das Geld zurücküberwiesen. Im Innviertel beteiligen sich seit kurzem die Zagler Naturbäckerei, das Restaurant Tafelspitz & Co Braunau + Nudelkuchl sowie die Kaffeerösterei Inn die Beans an der Aktion. Und die Erfahrungen sind bis jetzt durchwegs positiv: „Ich finde die Idee dahinter halt einfach cool, das ist auch das Grundkonzept unserer Rösterei, dass nichts weggeworfen wird“, meint Peter Weiser von der Kaffeerösterei Inn die Beans. Angeboten wird bei ihnen über die App vorwiegend Kaffee aus Proberöstungen, der sonst weggeschmissen werden würde. Rund 15 Pakete pro Woche hat die Rösterei in den vergangenen Wochen an zufriedene „Too Good To Go“-Nutzer übergeben und will die Aktion in jedem Falle weiterführen. Weitere Unternehmen aus dem Bezirk sind jederzeit dazu aufgerufen, sich zu registrieren und sich damit für mehr Nachhaltigkeit einzusetzen.


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