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TAISKIRCHEN/PRAM/DORF. Im Stausee Taiskirchen sind – aufgrund von Sauerstoffmangel – tausende Fische gestorben. Freiwillige Helfer haben zwei Tage lang den See von Fischkadavern befreit.

  1 / 2   Rund eine halbe Tonne toter Fische wurden eingesammelt. (Foto: Pressefoto Scharinger © Daniel Scharinger)

Der Stausee Taiskirchen befindet sich an den Gemeindegrenzen von Taiskirchen (Bezirk Ried im Innkreis), Dorf an der Pram (Bezirk Schärding) und Pram (Bezirk Grieskirchen) und ist vor allem bei Familien ein beliebtes Ausflugsziel. Besonders in den warmen Sommermonaten. So auch am vergangenen Sonntag, als viele zum Stausee fuhren, um zu baden. Doch mit dem Sprung ins Wasser wurde es für die meisten Gäste nichts, denn dieses war zum Teil bedeckt von leblosen Körpern von Fischen, die an der Wasseroberfläche trieben.

Frischwasser aus Pram

Verantwortlich für das Massensterben der Fische war laut Taiskirchens Bürgermeister Johann Weirathmüller Sauerstoffmangel. Zu diesem dürfte es aufgrund der heißen Temperaturen und des niedrigen Wasserstandes gekommen sein. Obwohl die Feuerwehrmänner nach ihrem Eintreffen sofort Frischwasser aus der Pram in den See gepumpt und zudem mittels Sauerstoffgeräten versucht haben, diesen zu belüften, kam die Hilfe für viele Tiere zu spät. „Es ist wirklich eine Tragödie. Freiwillige Helfer haben rund eine halbe Tonne toter Fische geborgen“, berichtet Taiskirchens Bürgermeister.


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