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RIED. Seit Anfang Februar finden schwerkranke Menschen, vorwiegend aus dem Innviertel, im St. Barbara Hospiz Ried ein Zuhause für ihre letzte Lebensphase. Die Errichtung dieses Hospiz-Standortes stellt für das Innviertel den letzten Lückenschluss in der Versorgung der Betroffenen dar.

V. l.: Rudolf Wagner, Nadine Guntner, Christine Haberlander und Johann Minihuber im St. Barbara Hospiz (Foto: Land OÖ/Stinglmayr)

Das Land Oberösterreich stellt die Finanzierung dieser wichtigen stationären Einrichtung sicher. Landeshaupmann-Stellvertreterin Christine Haberlander nahm die Eröffnung zum Anlass, um sich vor Ort ein Bild zu machen und sich mit den Beteiligten vor Ort auszutauschen. „Wir arbeiten für ein großes Ziel, dafür, dass die Menschen in unserem Land gesund und gut leben können. Heute – und bis ins hohe Alter. Und wir haben das Ziel, unheilbar kranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen nicht alleinzulassen, sondern sie zu begleiten und ein Sterben in Würde und Geborgenheit zu ermöglichen. Daher haben wir uns neben den Investitionen in das Gesundheitswesen auch den Ausbau der Hospizbetreuung vorgenommen,“ betont Gesundheitsreferentin Christine Haberlander und führt weiter aus: „Ich nehme meinen Besuch in Ried zum Anlass, um stellvertretend für alle Mitarbeiter, Johann Minihuber, Geschäftsführer der Barmherzigen Schwestern Ried, Nadine Gunter, Hospizleiterin im St. Barbara Hospiz Ried und Rudolf Wagner, Geschäftsführer der St. Barbara Hospiz GmbH, für ihre lückenlose Zusammenarbeit für die Gesundheit der Menschen in der Region zu danken.“ Das St. Barbara Hospiz ist insbesondere für Menschen da, bei denen eine Versorgung im persönlichen Wohnumfeld aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist.

Zweites stationäres Hospiz in Oberösterreich

Als das zweite stationäre Hospiz in Oberösterreich verfügt es über sechs Zimmer für Bewohnerinnen und Bewohner und befindet sich am Gelände des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern Ried. Gemeinsam mit dem Team des angrenzenden Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern Ried, das uns mit ergänzenden Leistungen unterstützt, sind wir darum bemüht, unseren Bewohnerinnen und Bewohnern die verbleibende Lebenszeit so angenehm und lebenswert wie möglich zu gestalten“, ergänzt Nadine Guntner.


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