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RIED. 23 Mitarbeiterinnen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich haben den Abschluss des Lehrganges Palliative Care im Rahmen der 1. St. Vinzenz Hospiz & Palliativ Konferenz gefeiert. Die Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen steht im Mittelpunkt der Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen der Hospiz & Palliativ Akademie der Barmherzigen Schwestern Ried.

Die Absolventinnen und die Vortragenden der 1. St. Vinzenz Hospiz & Palliativ Konferenz (Foto: Hospiz & Palliativ Akademie der Barmherzigen Schwestern Ried)

Die ganztägige Konferenz mit 180 Teilnehmern befasste sich mit Themen rund um die Begleitung von unheilbar kranken Menschen und ihren Angehörigen. Unter anderem berichtete Dr. Georg Bollig darüber, dass alle Menschen „Letzte Hilfe“ leisten können. Er ist der Initiator der Letzte Hilfe Kurse, die nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder und Jugendliche angeboten werden. Sabine Kiesenebner-Achleitner, eine ehemalige Lehrgangsabsolventin, stellte Kriterien für frühzeitige Palliative Care in Primärversorgungseinheiten vor. Über die Möglichkeiten, die Zeiten der Unsicherheit eröffnen, referierte Dr. Natalie Knapp. Acht Lehrgangsabsolventinnen stellten ihre Abschlussarbeiten vor. Die Hospiz & Palliativ Konferenz war nicht nur der Abschluss eines Lehrganges, sondern gleichzeitig auch der Beginn eines neuen Basislehrgangs Palliative Care für 27 Mitarbeitende aus dem Gesundheits- und Sozialbereich. Diese Menschen, die beruflich schwer erkrankte und sterbende Menschen betreuen, befassen sich mit fachlichen Inhalten, aber auch die eigene Haltung und die persönliche Auseinandersetzung mit Leid und Tod werden in der Ausbildung reflektiert. Ebenso haben viele am Thema interessierte Menschen an der Konferenz teilgenommen.

Neuer Lehrgang startet

„Das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried betreibt die Hospiz & Palliativ Akademie, weil es gut ausgebildete Begleiter braucht, um sterbenden Menschen und ihren Angehörigen ein würdevolles Leben bis zuletzt zu ermöglichen“, betont Krankenhaus-Geschäftsführer Mag. Johann Minihuber. Er dankte der Akademieleiterin Sabine Leithner herzlich für ihr großes Engagement. Im Jänner 2023 beginnt der Hospizlehrgang Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung. Er ist Voraussetzung, um im mobilen und stationären Hospiz- und Palliativbereich ehrenamtlich tätig zu sein. Er richtet sich aber auch an Interessierte, die sich aus vielfältigen Gründen vertiefend mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinandersetzen wollen. „Letzte Hilfe Kurse“ werden ebenso angeboten.

18 Abteilungen im Schwerpunktspital

Das Schwerpunktspital des Innviertels umfasst 18 medizinische Abteilungen und Institute. Fachliche Schwerpunkte werden in den Bereichen Onkologie, Neurologie, Orthopädie und Gefäßmedizin gesetzt. Rund 1.600 Mitarbeitende kümmern sich ganzheitlich um die gesundheitlichen Bedürfnisse von jährlich mehr als 122.000 stationären und ambulanten Patienten. www.bhs-ried.at


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