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INNVIERTEL. Erfreuliche Nachrichten für alle Badegäste: Die ersten Untersuchungen der Naturbadestellen in Oberösterreich zeigen eine ausgezeichnete Wasserqualität. Besonders erfreulich fallen die Ergebnisse im Innviertel aus.

Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (l.) und Nikolaus Schobesberger, Experte Gewässergüteaufsicht Land OÖ, präsentierten die Wasserqualität der heimischen Naturbadestellen. (Foto: Charlotte Guggenberger/Land OÖ)

Der Heratinger See in Ibm, der Holzöstersee in Franking, der Höllerersee in St. Pantaleon sowie die Badeseen in Mining, Pramet und Wildenau weisen allesamt hervorragende Wasserwerte auf.

„Wenn Familien am Wochenende an den See fahren, Kinder planschen oder Menschen nach der Arbeit ins Wasser springen, dann wollen sie sich darauf verlassen können, dass die Wasserqualität passt. Genau deshalb investieren wir in den Schutz unserer Gewässer. Die aktuellen Ergebnisse zeigen: Oberösterreichs Seen sind in hervorragendem Zustand“, betont Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne).

Ergebnisse der ersten Untersuchung

Die Wasserproben werden jährlich zu Beginn und während der Badesaison entnommen und auf ihre bakteriologische Belastung untersucht. Bei den bisher ausgewerteten fünf Landes-Badestellen wurde durchwegs eine ausgezeichnete Wasserqualität festgestellt. Auch bei den 43 EU-Badegewässern in Oberösterreich erhielten 42 Badestellen die Bestnote „ausgezeichnet“, eine wurde mit „gut“ bewertet.

Die Experten weisen jedoch darauf hin, dass die Ergebnisse stets Momentaufnahmen sind. Nach starken Regenfällen, Hochwasser oder bei sehr starkem Badebetrieb kann die Wasserqualität kurzfristig beeinträchtigt werden, da natürliche Gewässer – anders als Freibäder – nicht chemisch aufbereitet oder desinfiziert werden.

Badegewässer-App

Wer sich vor dem Badeausflug über die aktuelle Wasserqualität informieren möchte, kann dafür die kostenlose AGES Badegewässer-App nutzen. Sie zeigt die nächstgelegenen Badegewässer im Umkreis von rund 50 Kilometern auf einer Karte an und liefert unter anderem Informationen zum Datum der letzten Messung, zum aktuellen Status der Badestelle, zur Wassertemperatur, Sichttiefe sowie zu den gemessenen E.-coli- und Enterokokken-Werten.

Eine gute Badewasserqualität ist allerdings nicht mit Trinkwasserqualität gleichzusetzen. Für Trinkwasser gelten strengere Richtlinien.


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