Vortrag "Vom Sinn und Unsinn des Himalaya-Tourismus" in der Giesserei Ried
RIED. Der Himalaya fasziniert Menschen aus aller Welt. Doch der zunehmende Tourismus rund um den Mount Everest bringt auch Spannungen und Probleme mit sich. Wie kann Bergsteigen nachhaltiger gestaltet werden und welche Chancen ergeben sich daraus für Nepal, aber auch für andere alpine Weltregionen? Diesen Fragen widmet sich ein Vortrag am Mittwoch, 23. September, um 19.30 Uhr in der Giesserei Ried.

Zu Gast ist Pasang Sherpa aus Nepal. Er steht kurz vor dem Abschluss seiner Bergführerausbildung und finanziert diese unter anderem durch verschiedene Jobs in Österreich. Gleichzeitig nutzt er seinen Aufenthalt, um Deutsch zu lernen und seine Erfahrungen und seine persönliche Sichtweise auf den zunehmenden Massen- und Bergtourismus weiterzugeben.
Aus erster Hand berichtet Pasang Sherpa über die Entwicklungen rund um den Everest, über Chancen, aber auch über Spannungen und Konflikte, die der boomende Himalaya-Tourismus mit sich bringt. Zugleich stellt er die Frage, wie ein nachhaltiger Alpinismus aussehen kann. Pasang sucht selbst nach Alternativen, um die Schönheit der nepalesischen Bergwelt und die Kultur seiner Heimat so zu vermitteln, dass Begegnungen zwischen Gästen und Einheimischen für beide Seiten bereichernd sind.
Der Abend bietet damit nicht nur Einblicke in eine faszinierende Region, sondern regt auch dazu an, über die Auswirkungen unseres eigenen Reise- und Freizeitverhaltens nachzudenken und natürlich wird auch die aktuelle Sturzflut in Nepal thematisiert werden. Madeleine Stranzinger, die diesen Vortrag organisiert hat, lädt alle Interessierten sehr herzlich ein, mit Pasang Sherpa ins Gespräch zu kommen und über die Zukunft des Alpinismus nachzudenken.
Der Eintritt ist frei








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