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Unter Heimkehrer Paul Gludovatz zurück in die Spur: SV Ried überrascht gegen Sturm

Reinhard Spitzer, 23.08.2015 15:44

RIED IM INNKREIS. Einen Einstand nach Maß bei seiner Rückkehr auf die Trainerbank der SV Josko Ried feierte Paul Gludovatz. Gegen Sturm Graz feierten die Innviertler den ersten vollen Saisonerfolg.

Groß war der Jubel im Lager der SV Josko Ried nach dem ersten Sieg in der neuen Bundesligameisterschaft. Foto: GEPA

Unter dem Kommando des 69-jährigen Burgenländers präsentierten sich die SVR-Kicker vor allem in der ersten Spielhälfte von einer lange vermissten Seite. Kampf um jeden Zentimeter Boden, dazu Laufbereitschaft und eine Körpersprache, die von Anfang an ein gutes Ende vermuten ließ. Auch wenn Petar Filipovic bei zwei Aluminiumtreffern Pech hatte. Dafür erlebte Daniel Sikorski ein Glücksgefühl. Das entscheidende Goldtor erzielte der 27-Jährige aus einer Abseitsposition heraus. Am SVR-Erfolgserlebnis änderte sich auch nichts, als die Steirer im zweiten Durchgang das Gehäuse der Gastgeber regelrecht belagerten.

Beängstigende Zustimmung

„Wir haben gegen eine der drei Topmannschaften der Bundesliga gewonnen. Aufgrund der zweiten Hälfte etwas glücklich. Das war ein Start, ein erster Ansatz, aber nicht mehr. Wir sind noch lange nicht dort, wo wir hin wollen“, bleibt Gludovatz wie gewohnt am Boden. Zusatz: „Der Erfolg tut gut, aber man darf auch die beängstigend große Zustimmung nicht vergessen. Die kam nicht nur von den Spielern, sondern auch von den Mitarbeitern des Vereins und auf der Straße.

Verständlicherweise keine Freude wollte beim ehemaligen Ried-Kicker Anel Hadzic aufkommen. „Der Ärger ist groß. In der ersten Hälfte setzten wir nicht um, was wir uns vorgenommen hatten. Wir konnten uns nicht auf die langen Bälle des Gegners einstellen. In der zweiten waren wir feldüberlegen und hätten gewinnen müssen“, schüttelt der Sturm-Akteur den Kopf.

Zwei Wochen ganz für sich

Das letzte Meisterschaftsspiel vor der zweiwöchigen Länderspielpause, als Tabellenführer der Gruppe G trifft Österreichs Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation daheim auf Moldawien (Sa., 5. 9.) und auswärts auf Schweden (Di., 8. 9., beide 20.45 Uhr), in Grödig bestreitet die SV Josko am kommenden Samstag, 29. August (18.30 Uhr). Bis zum zweiten Auswärtsspiel in Folge bei der Wiener Austria (Sa., 12. 9., 18.30 Uhr) haben die Innviertler Kicker Zeit, die klaren Vorstellungen des neuen Trainerduos Paul Gludovatz und Gerhard Schweitzer weiter zu verinnerlichen. Was auch Stefan Reiter so sieht. „Wir müssen uns stabilisieren“, fordert der SVR-Manager. www.svried.at


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