Medaillenregen für Lebenshilfe und Pondera
RIED. Bei den Special Olympics Sommerspielen, die vom 25. bis 30. Juni in Wien ausgetragen wurden, waren die Sportler der Lebenshilfe-Werkstätten Ried und Mattighofen sowie des Vereins Pondera aus Aurolzmünster extrem erfolgreich. Zusammen gewannen sie mehr als 30 Medaillen.

Bei den 9. Special Olympics Sommerspielen traten rund 1.800 Athleten mit intellektueller Beeinträchtigung in 15 Sportarten an – vier Outdoor-Bewerbe mussten aufgrund der Hitze abgesagt werden. 39 der 94 Sportler der Lebenshilfe Oberösterreich kamen aus den Bezirken Ried im Innkreis und Schärding.
Die Lebenshilfe-Athleten traten in den Sportarten Tischtennis, Schwimmen, Stocksport und MATP (einer Sportart für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf) sowie im Radsport und der Leichtathletik an. Das achtköpfige Team des Vereins Pondera starteten Disziplinen Voltigieren, Dressurreiten, English Equitation und mit dem Working Trail – einer Form des Geschicklichkeitsreitens.
Goldmedaillen
Drei Goldmedaillen, neun Silbermedaillen und vier Bronzemedaillen erzielten die Sportler der Lebenshilfe-Werkstätten Ried und Mattighofen. Gold für Ried holten Andreas Damberger im Stocksport-Einzelbewerb und das Unified-Stocksportteam, bestehend aus Franz Wührer, Daniela Rothner, Christian Holl, Sebastian Duft und Trainer Mario Andessner.
Gold für den Verein Pondera gewannen Herbert Stephan Maier und Jonas Wiredu, die im Reiten je einmal Gold, Silber und Bronze holten. Die Krönung ihrer olympischen Karriere erlebte Martina Hörandner mit der Goldmedaille im Voltigieren.
Der Verein Pondera war mit fünf Sportlerinnen und Sportlern, drei Trainerinnen und dem Therapiepferd Oskar nach Wien gereist.


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