Aufwärtstrend unverkennbar: SV Ried feiert hoch verdienten 2:0-Heimsieg
RIED IM INNKREIS. Anschluss an das hintere Tabellenmittelfeld fand die SV Josko Ried. Das 2:0 daheim gegen Altach ist in die Rubrik der verdienten Siege einzuordnen.

„Wir steigern uns nicht sprunghaft, sondern nur um Nuancen. Unser oberstes Ziel heißt, unten raus zu kommen. Wir sind noch lange nicht dort, wo wir sein müssen“, hält Cheftrainer Paul Gludovatz den Ball nach dem zweiten vollen Erfolg in der laufenden Meisterschaft flach. Der Aufwärtstrend im Innviertel mit sieben Punkten aus den jüngsten vier Spielen ist aber auch nicht von der Hand zu weisen.
Trauner spielt Goalgetter
Nach vorsichtigem Beginn beider Teams übernahmen die Gastgeber Mitte der ersten Hälfte immer mehr das Kommando. Mit seinem zweiten Saisontreffer besorgte Gernot Trauner die verdiente Führung (38.). Der 23-jährige fiel auch schon beim 1:1 auswärts gegen die Wiener Austria als Torschütze auf. „Mit dem Toreschießen funktioniert es bei mir gerade recht gut. Aber ich wurde von Didi auch ideal freigespielt“, reicht Trauner die Lorbeeren an seinen Spielkameraden Dieter Elsneg weiter. Den Schlusspunkt zum 2:0-Endstand setzte Thomas Bergmann nach exakt einer Stunde. Auch sehr zur Freude der Fans von den „Glory Boys“, die ihr zehnjähriges Bestehen mit einer wirklich sehenswerten Choreografie feierten und wesentlich zur tollen Stimmung in der Keine Sorgen Arena beitrugen.
Zwei Nachbarn in Sichtweite
Nach dem ersten Meisterschaftsviertel trennt die SV Josko Ried als Tabellenvorletzter jeweils ein Zähler von den Nachbarn Altach und Grödig. „Wir schauen in der Tabelle immer nach oben. Wenn neun vor uns sind, ist das zu viel“, ortet Coach Gludovatz eine Zweiklassengesellschaft mit „fünf Mannschaften, die gegen den Abstieg spielen“.
Wolfsberg und Rapid Wien
Nach der ÖFB-Cup-Zweitrundenpartie daheim gegen Bundesligakonkurrent Wolfsberger AC (Mi., 23. 9., 20.30 Uhr) empfängt die SV Josko Ried im ersten Spiel des zweiten Meisterschaftsviertels Rekordmeister Rapid Wien (Sa., 26. 9., 16 Uhr). In Bundesligarunde eins am 25. Juli zogen die Innviertler gegen die Grün-Weißen, die zuletzt in der Europa League Gruppenphase mit einem 2:1-Erfolg über den spanischen Spitzenklub Villareal überraschten, mit 0:3 den Kürzeren. Die entscheidenden Treffer von Robert Beric und Louis Schaub kassierte Thomas Gebauer erst in der Schlussphase. www.svried.at


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