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Ohne Zählbares blieb die SV Josko Ried im „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen den Abstieg beim Wolfsberger AC. Die in der Offensive harmlosen Innviertler kassierten eine 0:1-Niederlage.

Patrick Möschl (vo.) verlor mit der SV Ried beim Wolfsberger AC 0:1. Foto: GEPA
Patrick Möschl (vo.) verlor mit der SV Ried beim Wolfsberger AC 0:1. Foto: GEPA

In der ersten Hälfte neutralisierten sich die beiden Mannschaften, was für SVR-Cheftrainer Paul Gludovatz fast schon einem „Nichtangriffspakt“ gleichkam. Schwungvoller ging es nach Wiederbeginn zu. Der einzige Treffer in der insgesamt matten Partie ging auf das Konto von Silvio (57.). Nur hauchdünn am zweiten schrammte Fabien Schubert vorbei. Der erst zwei Minuten zuvor für Patrick Möschl eingewechselte Kärntner scheiterte aber an der Querlatte. „Es wäre sehr schön gewesen, in meiner Heimat zu treffen. Ein schönes Spiel war das sicher nicht, aber wir tun uns einfach schwer gegen Mannschaften wie den Wolfsberger AC“, gibt der 21-Jährige zu.

Sturm Graz sei gedankt

Mit der 14. Saisonniederlage verschlechterte sich die Tabellensituation für die sechs Auswärtsspiele seit dem 3:1 in Altach am 2. Dezember sieglose SVR aber nicht. Dank dem 3:1-Erfolg von Sturm Graz bei Schlusslicht Grödig, den die Steirer nach Rückstand erst in der Schlussphase fixierten. Donis Avdijaj und Andreas Gruber mit einem Doppelpack in der Nachspielzeit ließen die Mannschaft von Chefcoach Franco Foda am Ende doch noch jubeln.

Bei einer um eins besseren Tordifferenz hat die SV Ried weiter sechs Zähler Vorsprung auf Grödigs „Laterndlträger“.

Noch sieben „Endspiele“

„An unserer schwierigen Ausgangsposition hat sich nichts geändert“, schreibt Trainer Paul Gludovatz den restlichen sieben Saisonpartien Endspielcharakter zu – und somit auch dem Heimduell mit Aufsteiger Mattersburg am kommenden Samstag, 9. April (18.30 Uhr, Keine Sorgen Arena). Zuletzt kassierten die Burgenländer eine 0:3-Heimschlappe gegen Admira Wacker Mödling. In den bisherigen drei Saisonpartien gelang der SV Ried gegen die Vastic-Elf kein voller Erfolg. Zwei Niederlagen (1:4, 0:1) steht das 3:3-Auswärtsunentschieden im ersten Spiel des neuen Jahres am 6. Februar gegenüber.

Wichtige Unterschriften

Dass die SVR-Kicker vom Klassenerhalt überzeugt sind und diese Haltung auch zum Ausdruck bringen, zeigen zwei wichtige Vertragsunterschriften. Der 27-jährige Abwehrchef Thomas Reifeltshammer verlängerte ebenso vorzeitig bis 31. Mai 2018 wie Marcel Ziegl. Das heute 23-jährige „Eigengewächs“ schaffte aus der Rieder Akademie den Sprung in das Profilager und war mit 16 Jahren der jüngste Bundesligaspieler in der SVR-Clubgeschichte. www.svried.at


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