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Diese Niederlage geht durch Mark und Bein. Mit einer bitteren 0:5-Schlappe bei Rapid Wien startete die SV Guntamatic Ried in die neue Bundesligameisterschaft.

Mit zwei Treffern und einer Torvorlage auffälligster Rapidler war der ehemalige Rieder Thomas Murg (r.), der in dieser Szene Patrick Möschl begleitet. Foto: GEPA

Vor 23.600 Fans im neuen Allianz Stadion drückte der Partie mit Thomas Murg ausgerechnet ein Ex-Rieder seinen Stempel auf. Mit zwei Treffern (42., 55.) und einer Torvorlage für Christoph Schösswendter zum 1:0 (13.) war der 21-Jährige bis zu seinem verletzungsbedingten Ausscheiden (69.). der auffälligste Akteur am Platz. Die weiteren „Bummerl“ ließen sich Louis Schaub zum 2:0 (29.) und der 19-jährige Brasilianer Joelinton zum Endstand gutschreiben (56.).

Selbstkritischer Cheftrainer

Die beste Möglichkeit auf einen Rieder Ehrentreffer ließ in Unterzahl nach Gelb-Rot für Marvin Egho der eingewechselte Thomas Fröschl aus (72.). „Ein völlig unnötiger Ausschluss, das darf einfach nicht passieren“, findet Marcel Ziegl auch zum Spielgeschehen klare Worte. „Relativ schnell wurde über den Haufen geworfen, was wir uns vorgenommen hatten. Wie wir verloren haben, muss uns zu denken geben.“

Zu Recht höchst selbstkritisch äußerte sich unmittelbar nach dem Schlusspfiff SV Rieds deutscher Neo-Cheftrainer Christian Benbennek. „Unser Auftritt war nicht bundesligatauglich und wir hätten noch höher verlieren können, so ehrlich muss man sein. Uns fehlte der Mut, über Zweikämpfe ins Spiel zu kommen. Unsere junge Mannschaft entwickelt sich aber gut und kann es deutlich besser.“

Fazit der einseitigen Angelegenheit bei 80:20 Prozent Ballbesitz zugunsten von Grün-Weiß: Ried gelang auch im 39. Versuch kein Sieg beim österreichischen Rekordmeister. Die ernüchternde Bilanz seit der ersten SVR-Bundesligasaison 1995/96 bringt 31 Niederlagen und acht Remis zum Ausdruck.

Heimrecht gegen Sturm Graz

Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet sich den Kickern der SV Guntamatic Ried im ersten Heimspiel der neuen Meisterschaft gegen den SK Puntigamer Sturm Graz am kommenden Samstag, 30. Juli (18.30 Uhr, Keine Sorgen Arena). Kapitän Thomas Gebauer und seine Spielkameraden sollten sich ein Erfolgserlebnis gönnen, um nicht schon nach zwei Runden noch mehr unter Druck zu stehen. Das bisher letzte Duell der beiden Teams am 30. April 2016 endete mit einem torlosen Unentschieden. www.svried.at


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