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Tipico Bundesliga: Die Luft wird immer dünner, SVR geht auch beim Aufsteiger leer aus

Reinhard Spitzer, 11.03.2017 20:59

Die Möglichkeiten waren vorhanden, doch am Ende stand die SV Guntamatic Ried wieder mit leeren Händen da. Bei Aufsteiger SKN St. Pölten setzte es die 13. Niederlage in den jüngsten 15 Runden, die bereits siebente in Serie seit 11. Dezember 2016.

Zum bereits neunten Mal in der laufenenden Bundesligameisterschaft verlor die SV Ried (r. Marcel Ziegl) eine Partie 0:1. Foto: GEPA

Die Innviertler versteckten sich nicht, waren ab der ersten Minute die engagiertere Mannschaft und gaben vorerst klar den Ton an. Chancen auf die Führung ließen Patrick Möschl und Dieter Elsneg liegen, ehe Letzterer auch den ruhenden Ball vom Elfmeterpunkt nicht im gegnerischen Gehäuse unterbrachte. Nach einem Foul von Babacar Diallo – der „Sünder“ sah in der Nachspielzeit die gelb-rote „Ampelkarte“ – an Orhan Ademi, der zuvor nur Aluminium getroffen hatte, scheiterte Elsneg an Schlussmann Christoph Riegler. „Natürlich mache ich mir Vorwürfe. Ich übernahm Verantwortung und scheiterte kläglich“, gab der 27-Jährige im Fernsehinterview mit Sky Sport Austria zu.

Trainer sieht auch Positives

Auch wenn das Ergebnis wieder einmal nicht passte, fand Neo-Trainer Lassaad Chabbi auch ein gutes Haar in der in Sachen Klassenerhalt immer dünner werdenden Suppe. „Teilweise spielten wir sehr gut nach vorne und verteidigten hinten sehr gut.“ Dass die mit Abstand schwächste Offensive der Liga zum bereits 14. Mal in der laufenden Bundesligameisterschaft ohne Torerfolg blieb, ist freilich auch traurige Gewissheit.

Bereits sieben Punkte fehlen

Der Rückstand auf den Tabellenachten St. Pölten ist auf sieben Zähler angewachsen, auf den Vorletzten Mattersburg fehlen drei Punkte. Ob sich für die SV Ried der kommende Heimgegner Cashpoint SCR Altach (Sa., 18. März, 18.30 Uhr, Keine Sorgen Arena) eignet, das wieder ein gutes Stück mehr angeschlagene Selbstvertrauen aufzupolieren, bleibt bestenfalls zu hoffen. Allzu viel erwarten darf man sich gegen die Truppe aus dem „Ländle“ zumindest der Papierform nach jedenfalls nicht. Zuletzt fertigte der „Winterkönig“ Mattersburg 3:0 ab – und tat damit auch der SVR einen großen Gefallen.

http://www.svried.at/


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