UVC im Halbfinale und Europacup
RIED. Wie schon in der vorigen Saison ist dem UVC Weberzeile Ried auch heuer der Sprung unter die besten vier der Meisterschaft gelungen. Die Rieder gewannen nach dem 3:0-Auswärtssieg auch das Viertelfinal-Rückspiel in eigener Halle gegen VCA Amstetten NÖ mit 3:0 (25:23, 25:19, 25:21).

Mit der Halbfinalqualifikation hat sich der UVC auch wieder die Teilnahme am Europacup gesichert. Der Gegner im Halbfinale wird der regierende Meister SK Zadruga Aich/Dob sein, der Sokol Wien zweimal mit 3:0 abfertigte. Die Spieltermine stehen noch nicht fest.
Umkämpfte Sätze
Nach Sätzen sieht das Ergebnis des UVC gegen Amstetten sehr deutlich aus. Die 420 Zuschauer in der Messehalle 18 sahen jedoch eine spannende Partie, in der jeder Satz hart umkämpft war. Die Gäste waren der erwartet starke Gegner und hielten in jedem Satz bis zum 20. Punkt mit.
„Richtig gute Partie“
Trainer Dominik Kefer lobte: „Das war eine richtig gute Partie von den Jungs. Obwohl sich Michael Fritz im Training schwer verletzte, hat die Mannschaft heute zusammengehalten und wirklich konzentriert gespielt. Ich bin stolz auf das Team und auf unsere grandiosen Fans.“
„Unglaubliche Geschichte“
Mittelblocker Felix Breit ergänzt: „Dahoam im Innviertel diesen Erfolg zu feiern ist einzigartig für mich als Rieder. Jetzt sind wir wieder unter den besten vier Teams in Österreich und spielen im Europacup. Eine unglaubliche Geschichte und ich freue mich, ein Teil davon sein zu dürfen!“
Update: Platz 3 im Österreichischen Cup
Auch im Österreichischen Cup schaffte es der UVC ins Final-Four-Turnier – eine kleine Sensation, denn in diesem Bewerb sind nur Österreicher spielberechtigt und der UVC musste auf vier Stammspieler verzichten. Immerhin durften so auch Trainer Dominik Kefer und Marketing-Chef Peter Eglseer wieder einmal mitspielen.
Im Halbfinale gegen Titelverteidiger UVC Holding Graz hatten die Rieder allerdings keine Chance und verloren 0:3. Sie konnten den hohen Favoriten aber in jedem Satz bis zum Schluss fordern.
Für den UVC ist dieser dritte Platz trotzdem der größte Erfolg der Vereinsgeschichte.


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