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RIED. Beim Indoor Track & Field Meeting im Wiener Dusika-Stadion, das am 30. Jänner unter strengen Covid-19 Auflagen stattfand, waren auch Athleten aus dem Bezirk Ried mit guten Leistungen am Start. 

Ina Huemer lief Bestzeit. (Foto: Nevsimal)
  1 / 2   Ina Huemer lief Bestzeit. (Foto: Nevsimal)

Wie hochkarätig das internationale Teilnehmerfeld war, zeigte unter anderem ein U20-Weltrekord über 800 Meter durch Keely Hodgkinson (GB) mit 1:59,03, die heuer weltweit schnellste 400-m-Zeit der Frauen von Femke Bol (50,96), sowie viele österreichische Spitzenleistungen.

Huemer unter 24 Sekunden

Die Taiskirchner Sprinterin Ina Huemer (IGLA long life Natternbach) hatte einen enorm starken Einstieg über 200 Meter. Mit 23,90 Sekunden lief sie erstmals in der Halle unter 24 Sekunden. Ihr Kommentar: „Mit einer Bestleistung sie Saison zu beginnen, was will man mehr. Ich hatte eine sehr starke Startphase. Am Ende fehlten mir die Gegnerinnen neben mir, um noch eine bessere Zeit zu erreichen. Da ist noch was drinnen.“

Über 60 Meter ging Antonia Kaiser (Mehrnbach, ebenfalls IGLA) an den Start. Mit 7,78 Sekunden im Vorlauf und 7,79 Sekunden im Endlauf lief sie knapp an ihre Bestleistung von 7,72 Sekunden heran. „Ich bin zufrieden, aber ich weiß von den Trainingsleistungen her, dass ich noch schneller werde“, sagte sie.

LAG-Vereinsrekord

Die LAG Genböck Haus Ried war mit einem Trio vertreten. Klaus Grünbart pulverisierte im 60-Meter-Lauf seine bisherige Bestzeit um drei Zehntelsekunden auf 7,07 Sekunden und stellte damit auch einen Hallen-Vereinsrekord in seiner Altersklasse auf.

Lukas Zweimüller gelang über 800 Meter ebenfalls eine neue persönliche Bestzeit – er unterbot erstmals die Zwei-Minuten-Schallmauer. Dies bedeutet auch die Qualifikationsnorm für die Staatsmeisterschaften.

Michael Duft wurde in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld im Weitsprung Vierter.


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