SV Ried ist viertbester Arbeitgeber der Bundesliga
RIED. Die Fußballergewerkschaft Vereinigung der Fußballer (VdF) erstellt jedes Jahr die „Tabelle der anderen Art“, in der die Fußballer ihre Vereine als Arbeitgeber bewerten. Die SV Guntamatic Ried landete heuer punktegleich mit Rapid auf Rang vier. Als Arbeitgeber wäre die SVR in der Meistergruppe gelandet.

Die Tabelle der anderen Art der VdF (einer Fachgruppe der younion _ Die Daseinsgewerkschaft) hat sich als Gradmesser für die Bewertung der österreichischen Profiklubs als Arbeitgeber längst etabliert und wird bereits seit Jahrzehnten durchgeführt.
Für die Wertung geben alle Spieler der 28 Vereine der Bundesliga und 2. Liga in Österreich in sieben Kategorien ihre Noten für den eigenen Klub ab. Möglich sind zwischen 0 und 10 Punkte (Höchstwert 70 Punkte), aus allen Bewertungen ergibt sich ein Mittelwert, der zu Gesamtnoten gerundet wird.
RB Salzburg mit Höchstpunktezahl
Die Vorjahressieger konnten sich sowohl in der höchsten als auch in der zweithöchsten Spielklasse einmal mehr durchsetzen: In der Admiral Bundesliga eroberte FC Red Bull Salzburg mit der Höchstpunktzahl den Sieg, in der Admiral 2. Liga musste der FC Liefering nur in einer Kategorie einen Punkt abgeben und verpasste damit nur knapp die Höchstpunktzahl.
Platz zwei und drei gingen wie in der echten Tabelle an Sturm Graz (64 Punkte) beziehungsweise Austria Wien (61 Punkte). Dann folgen ex aequo Rapid und die SVR mit je 59 Punkten.
SVR deutlich verbessert
Dieser Wert bedeutet für die SVR gegenüber der vorigen Saison eine deutliche Verbesserung gegenüber der vorigen Saison: 2020/21 lagen die Rieder mit 53 Punkten auf Platz neun.
Die Höchstpunktezahl von zehn Punkten erhielten die Schwarz-Grünen in der Kategorie „Pünktlichkeit der Auszahlung der Gehälter“. Bei der Klarheit der Verträge, Lohnfortzahlung bei Verletzungen und Informationsaustausch zwischen Management und Mansnchaft ist sie mit neun Punkten nahe am Optimum. Acht Punkte gab es für das Image des Vereins. Etwas Luft nach oben ist bei guten sieben Punkten noch in den Bereichen medizinische Betreuung und angemessene Ausrüstung.
VdF-Generalsekretär Gernot Baumgartner kommentiert das Ergebnis: „Es zeigte sich einmal mehr, dass es noch Nachholbedarf im Bereich der angemessenen Ausrüstung gibt. Positiv ist, dass wir auch in diesem Jahr feststellen dürfen, dass die Zahlungsmoral im österreichischen Profifußball stimmt, natürlich abgesehen von Wacker Innsbruck.“


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