Günter Zinnöcker erhält Sportpreis der Stadt Ried
RIED. Der Sportpreis 2024 der Stadt Ried wird heuer an Günter Zinnöcker verliehen. Das entschied die Fachjury, die auch die Sportler, Trainer/Funktionäre und Mannschaft des Jahres auswählt. Die Ehrung findet während der Sportlerehrung im Rahmen des Stadtfestes am Freitag, 16. August statt.

Günter Zinnöcker führte mehr als 26 Jahre lang den Judoverein Ried als Obmann. Dabei widmete er sich mit unermüdlichem Einsatz der Nachwuchsarbeit, dem Training und den Wettkampfeinsätzen.
Zinnöcker ist Träger des höchsten schwarzen Gurtes (6. Dan) in Österreich und hat als mehrmaliger Meister in Wettkampf- und Kata-Bewerben beeindruckende Erfolge erzielt. Für seine herausragende Trainerarbeit wurde er bei der Rieder Sportlerehrung 2015 als „Trainer des Jahres“ ausgezeichnet und war bereits 2014 nominiert.
Als Sportler war er in der OÖ Mannschaftsmeisterschaft von 2003 bis 2005 ungeschlagen und ist mehrfacher Kata-Staatsmeister. Als Trainer führte er Manuel Helm 2003 zum u16-Staatsmeistertitel und Monika Schneglberger 2006 zu Weltmeisterschaftsgold bei den Veteranen. Seit 2009 ist er österreichischer Prüfungsreferent für den Dan-Grad.
Seine Verdienste für den Judosport wurden bereits mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Stadtgemeinde Ried gewürdigt.
Sportlerehrung
Bei der Sportlerehrung (vormals Sportgala) am 16. August werden auch der Sportler, die Sportlerin und die Nachwuchssportler des Jahres 2023 geehrt, außerdem der Trainer/Funktionär des Jahres und die Mannschaft des Jahres. Zusätzlich werden zwei Sonderpreise für außergewöhnliche Leistungen 2023 vergeben.
Für diese Ehrungen sind die Leistungen im Kalenderjahr 2023 ausschlaggebend. Der Sportpreis der Stadt ist eine Auszeichnung, die langjährigen Einsatz würdigt - sozusagen ein Preis fürs „Lebenswerk“.


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