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RIED. Auch im vierten Meisterschaftsspiel blieb die SV Guntamatic Ried ohne Gegentor. Gegen den FC Liefering gab es in einer Hitzeschlacht vor lediglich 2.037 Zuschauern einen nie gefährdeten 2:0-Erfolg. Die SVR bleibt somit Tabellenführer (vor dem punktegleichen Kapfenberger SV) und geht mit viel Selbstbewusstsein ins Cupspiel gegen Sturm Graz am Mittwoch.

Wilfried Eza wurde erst in der 69. Minute eingewechselt und erzielte zwei Tore. (Foto: GEPA pictures / Christian Moser)

Die Rieder hätten es sich etwas leichter machen können, wenn sie in der 5. Minute einen der Torschüsse bei einer Dreifachchance ins Tor gebracht hätten. Danach hatten sie das Spiel bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad unter Kontrolle und ließen praktisch keine Chance der Salzburger zu. Bis zum erlösenden 1:0 dauerte es trotzdem lange.

In der 69. Minute wechselte Trainer Max Senft Wilfried Eza für Saliou Sané ein. Drei Minuten später jagte der Ivorer den Ball noch aus fünf Metern über das Tor. Beim nächsten Versuch machte er es besser und spitzelte den Ball an Gäste-Torwart Hamzic vorbei zu 1:0 ins Tor (74.). In der Nachspielzeit (90.+5) sorgte er mit seinem zweiten Treffer für den Endstand.

In den letzten zwanzig Minuten musste auch SVR-Torwart Andreas Leitner zwei Mal beherzt eingreifen, als die Gäste versuchten, noch den Ausgleich zu erzielen. Letztlich konnte Leitner seine Torsperre aber auf 818 Minuten (offiziell, ohne Nachspielzeiten) verlängern.

Ein Faktor für den Sieg war, dass Ried-Trainer Max Senft in der zweiten Halbzeit vier Spieler einwechseln konnte, ohne dass das Niveau sank - ganz im Gegenteil: Joker Eza traf zwei Mal,, Celic war an der Vorbereitung eines Treffers beteiligt.

Senft kommentierte das so: „Wenn wir so viel Qualität auf der Bank haben, ist es mein Job, die richtigen einzuwechseln. Ein Lob an die Mannschaft, dass sich auch die Ersatzspieler in den Dienst der Mannschaft stellen.“

Cupspiel gegen Sturm

Bei der SV Ried steigt die Freude auf das Zweitrundenspiel im ÖFB-Cup am Mittwoch, 28. August um 18 Uhr. Karten gibt es unter tickets.svried.at/events.

Max Senft: „Wir sind schon heiß auf das Spiel. Das ist für uns und für die Fans ein echtes Highlightspiel. Sturm ist Meister und Cupsieger, viel mehr kann nicht auf uns zukommen. Sie werden auch viele Fans mitbringen - ich freue mich schon auf die tolle Stimmung im Stadion.“

Das Training davor stellt Senft um, die Mannschaft trainiert bis dahin jeden tag im Abendrhythmus. Ob alle Spieler fit sind, wird sich erst herausstellen. Nah dem Match gegen Liefering waren Philip Pomer und Jonas Mayer angeschlagen.


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